Schädlinge
Japankäfer in Spiez entdeckt

Die Fachstelle Pflanzenschutz des Kantons Bern hat in Spiez eine kleine Japankäfer-Population entdeckt. In der Stadt Bern erhärtete sich der Verdacht nach einer Population hingegen nicht, wie die Kantonsverwaltung am Montag mitteilte.
Kommentieren
Der Japankäfer richtet grossen Schaden an. (Archivbild)
Foto: ULI DECK

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Japankäfer in Spiez und Bern entdeckt und überwacht
  • Fadenwürmer bekämpfen Japankäferlarven und sind für Menschen ungefährlich
  • Ab 2024 wird Überwachung mit Fallen und Grüngut-Einschränkungen fortgesetzt
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
KEYSTONE-SDA_Quadrat_pos.jpg
Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Mitte August entdeckte die Fachstelle einzelne Japankäfer in Spiez und der Stadt Bern. Anschliessend überwachte sie beide Fundorte genauer, wie die Kantonsverwaltung in einer Mitteilung schrieb. In Spiez stellte sich heraus, dass sich eine kleine Population etabliert hatte.

Die Fachstelle liess deshalb auf gefährdeten Grünflächen in Spiez Fadenwürmer – sogenannte Nematoden – ausbringen. Diese Nützlinge bekämpfen die Larven des Japankäfers im Boden. Sie sind für Menschen, Nutz- und Haustiere unbedenklich und werden auch in anderen Kantonen eingesetzt, wie die Kantonsverwaltung schrieb.

Ab dem kommenden Jahr wird in Spiez und Bern die intensivierte Überwachung mit Fallen fortgesetzt, wie es weiter hiess. In Spiez werden zudem Einschränkungen bei der Verschiebung von Grüngut gelten.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen