Rega-Einsatz bei Nacht
Erschöpfte Bergsteiger aus Eigernordwand gerettet

Zwei Alpinisten mussten am Sonntagabend per Winde aus der Eigernordwand gerettet werden. Kein leichter Einsatz: Denn die Rettung fand in der Dunkelheit statt.
Publiziert: 07.03.2022 um 15:44 Uhr
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Die Rega musste am Sonntag ausrücken, um zwei erschöpfte und unterkühlte Bergsteiger zu retten.
Foto: Rega

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat am Sonntagabend zwei erschöpfte und unterkühlte Bergsteiger aus der Eigernordwand gerettet. Die Rettung gelang mit Hilfe von Helikopter-Rettungsspezialisten des Schweizer Alpen-Clubs (SAC).

Wie die Rega am Montag mitteilte, wurde zuerst einer der beiden Spezialisten an der Rettungswinde zu den zwei blockierten Alpinisten hinuntergelassen. Der Retter sicherte eine der beiden Personen bei sich an der Winde. Dann wurden die zwei an der Winde zur Kleinen Scheidegg geflogen.

Rettungswinden-Einsätze besonders anspruchsvoll

Dasselbe passierte danach mit der zweiten blockierten Person. Die beiden Alpinisten wurden aus einer Höhe von etwa 3300 Metern zwischen dem ersten und dem zweiten Eisfeld ausgeflogen.

Rettungswinden-Einsätze wie jener vom Sonntag bezeichnet die Rega als besonders anspruchsvoll. Denn für die Crews sei es in der Dunkelheit schwieriger, die Distanzen und das Gelände einzuschätzen. Deshalb trainierten Rega-Crews den Einsatz der Rettungswinde in der Nacht regelmässig. (SDA)

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