Der Fasnachtsbär, der am 11.11. verschwunden und am vergangenen Donnerstag wieder aufgetaucht war, führte den Umzug durch die Altstadt an. Dutzende Kostümgruppen und Guggenmusiken trotzten dem Nieselregen und sorgten für Rhythmus und Stimmung. Der Umzug endete vor dem Bundeshaus, wo die Guggen ein «Monsterkonzert» anstimmten.
Die Berner Fasnacht ist in den 1980er-Jahren wiederbelebt worden und kämpft aktuell mit schwindendem Interesse. Laut Organisationskomitee hat sich die Zahl der Guggenmusiken am grossen Umzug mittlerweile fast halbiert. Auch die Besucherzahlen sind rückläufig.
Wie es weitergeht, ist offen. «Wir werden die Lage von Jahr zu Jahr neu beurteilen», sagte Michelle Uetz, Präsidentin des Vereins Berner Fasnacht, diese Woche im Regionaljournal von Radio SRF. «Vielleicht müssen wir in Zukunft kleiner werden und das Programm anpassen.» Die Finanzen seien jetzt schon leicht angespannt.