Attacke in Muri bei Bern
Rottweiler beisst kleines Mädchen (8)

Am Dienstagmorgen ist in Muri bei Bern ein Kind von einem Hund angegriffen und gebissen worden. Das Mädchen wurde verletzt ins Spital gebracht. Der Hund ist mittlerweile eingeschläfert worden.
Publiziert: 18.07.2018 um 16:01 Uhr
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Aktualisiert: 13.11.2018 um 23:48 Uhr
Ein Rottweiler hat in Muri bei Bern ein kleines Mädchen attackiert. (Symbolbild)

Ein braun-schwarzer Rottweiler hat ein kleines Mädchen (8) angefallen und gebissen. Das Drama passierte am Dienstagmorgen um kurz nach 8 Uhr in einem Waldstück in Muri bei Bern. Das Mädchen war mit einer Gruppe unterwegs, sie spazierten von einer Kleintieranlage in Richtung Aare.

Plötzlich kommt der Rottweiler auf die Gruppe zu gerannt und geht direkt auf das Mädchen los. Der Hund beisst zu, greift die 8-Jährige an. Sofort eilen die Erwachsenen zu Hilfe. Auch der Hundehalter. Gemeinsam können sie den wilden Rottweiler von dem Mädchen wegziehen.

Rottweiler wurde eingeschläfert

Das Mädchen wird gleich mit Bissverletzungen ins Spital gebracht, wo es sich gemäss Polizeiangaben noch immer befindet. Der Halter bringt den Hund noch am selben Tag zum Tierarzt, wo der Vierbeiner eingeschläfert wird. Das kantonale Veterinäramt wurde über den Vorfall informiert.

Nun ermittelt die Kantonspolizei Bern. Sprecher Dominik Jäggi führt aus: «Wir sind dabei, den Hergang zu klären. Bei den Ermittlungen wird auch abgeklärt, ob allfällige Widerhandlungen gegen ein Gesetz vorliegen.» Die Identität des Hundehalters sei der Polizei bekannt.

Rottweiler gelten landläufig als «Kampfhunde». Diverse Kantone führen sie auf einer Liste, die eine Bewilligungspflicht für die Haltung voraussetzt. Der Rottweiler gehört zu den Gebrauchshunderassen und wird oft bei Polizei und Militär eingesetzt. Doch der Rottweiler kann bei entsprechender Zucht, Aufzucht und Sozialisierung auch als Familienhund gehalten werden. (jmh/SDA)

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