Gemeinsam mit anderen Patnerorganisationen hat die Kantonspolizei Zürich am Mittwoch mehrere Edelmetallhänder in der Stadt kontrolliert. Wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt, stellten die Einsatzkräfte bei 10 von 14 kontrollierten Betrieben Verstösse fest.
Unter verstiessen die Händler gegen Sorgfalts- und Dokumentationspflichten, es fehlten Bewilligungen für den Ankauf von Edelmetallen und es wurden ungeeichte Waagen etndeckt.
Weiter werden in der Medienmitteilung Mänger bei der Preisangabe sowie Verletzungen des Mehrwertsteuergesetzes erwähnt. In einem Geschäft fanden die Kontrolleure rund 200 Gramm Goldschmuck ohne Verantwortlichkeitsmarke oder Feinheitsangabe. Der Schmuck wurde sichergestellt und der Händler bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Die Polizei empfiehlt Gold, Schmuck und andere Wertgegenständ nur an autorisierte und vertrauenswürdige Händler zu verkaufen. Händler müssen für den Ankauf von Edelmetallen bei der Eidgenössischen Edelmetallkontrolle registriert sein.
Es sollten auch mehrere Angebote eingeholt werden, um zu vermeiden, dass man sein Gold unter Wert verkauft. «Lassen Sie sich beim Verkauf nicht unter Druck setzen und verlangen Sie eine Quittung. So können Sie sich besser vor Betrug schützen», schreibt die Polizei.