Die Jury ehrt mit dem mit 15'000 Franken dotierten Preis «das überzeugende Projekt eines Filmemachers, der individuelle Konflikte mit universellen Fragen verknüpft», wie die Hauptstadtregion Schweiz am Freitag mitteilte.
Vuille erzählt mit «Schoggi» die Geschichte einer senegalesisch-schweizerischen Schülerin, die zum Gesicht einer Schweizer Schokoladenkampagne wird. Speziell dabei ist der Umgang mit Sprache: Der Film wechselt fliessend zwischen Berndeutsch, Französisch und Wolof.
Der Preis für Mehrsprachigkeit hat zum Zweck, den kulturellen Nachwuchs, die Zwei- und Mehrsprachigkeit sowie den Austausch zwischen den Sprachkulturen und das gegenseitige Verständnis zu fördern, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Die Bieler Stadtpräsidentin Glenda Gonzalez Bassi präsidierte die Jury.