Ausbildung
Schwyz legt neue Matura-Regeln für die Gymnasien vor

Der Schwyzer Erziehungsrat hat neue Eckwerte für die Gymnasien festgelegt. Künftig gibt es zusätzliche Grundlagenfächer und einen einheitlichen Stundenplan.
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Foto: KEYSTONE/URS FLUEELER

Darum gehts

  • Schwyz plant ab 2028/2029 neue Matura mit einheitlichen Regelungen und Lehrplänen
  • Informatik, Wirtschaft und Recht werden zu Grundlagenfächern umstrukturiert
  • Neue kantonale Lektionenzahl: 140 Jahreswochenlektionen statt bisher 139 bis 145,5
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Künftig sollen «transversale Unterrichtsbereiche» wie politische Bildung, Digitalität oder überfachliche Kompetenzen mehr Gewicht erhalten, teilte die Schwyzer Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Das Fächerangebot wird angepasst: Informatik sowie Wirtschaft und Recht werden neu zu Grundlagenfächern, während Ergänzungsfächer vermehrt interdisziplinär geführt werden.

Neu ist zudem eine kantonsweit einheitliche Lektionenzahl von 140 Jahreswochenlektionen vorgesehen. Bisher umfassten die fünf Gymnasien laut Communiqué zwischen 139 und 145,5 Jahreswochenlektionen. Die Harmonisierung soll die Vergleichbarkeit der Maturitätslehrgänge verbessern.

Für die Grundlagenfächer wird ein gemeinsamer kantonaler Lehrplan erarbeitet, während die Schulen für die Schwerpunkt- und Ergänzungsfächer, Philosophie und schulspezifische Fächer eigene «schulinterne Lehrpläne» erarbeiten können.

Als nächster Schritt folgen laut dem Erziehungsrat die neuen Lehrpläne sowie die Revision der Aufnahme-, Promotions- und Maturitätsprüfungsregeln.

Die Einführung der neuen Matura ist für das Schuljahr 2028/2029 geplant.

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