Auf der Fahrt eingeschlafen
Schweizer Zöllner fassen Betrüger in deutschem Zug

Ein 43-jähriger Mann verschläft in einem deutschen Zug seine Haltestelle und fährt bis an die Schweizer Grenze. Dort stellt sich heraus: Gegen den Mann gibt es einen Haftbefehl.
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Anstatt in Köln auszusteigen, fährt ein pakistanischer Betrüger an die Schweizer Grenze und wird dort geschnappt.
Foto: AFP

Eigentlich wollte der 43-jährige Pakistaner am Freitagmorgen nur in einem deutschen Zug von Hannover (D) nach Köln (D) fahren. Doch dann schläft der Mann ein und verpasst den Ausstieg. Als er nach knapp drei Stunden wieder aufwacht, steht die Schweizer Grenzwache vor ihm.

Die Begegnung mit den Behörden wird dem Mann zum Verhängnis. Denn wie sich bei der gemeinsamen Kontrolle der deutschen und der Schweizer Grenzwache herausstellt, ist gegen den Mann ein Haftbefehl offen. Wegen einer rechtskräftigen Verurteilung wegen Betrugs wurde der Mann seit über einem Jahr gesucht.

Anstatt in Handschellen abgeführt zu werden und im Gefängnis zu landen, bezahlt er noch vor Ort die fällige Geldstrafe in der Höhe von 600 Euro, wie die Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein (D) schreibt. Anstatt den Gang hinter Gitter konnte er mit dem nächsten Zug seine Rückreise in Richtung Köln antreten. (zis)

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