Darum gehts
- Lindt wegen Beleuchtung im TV-Spot verklagt, Urteil vom 6. Februar
- Champs-Élysées-Verein wirft Lindt Parasitismus und Urheberrechtsverletzung vor
- Beleuchtungsinvestitionen: Unternehmen zahlen Lizenzgebühren für Nutzung der Designs
Das Comité Champs-Élysées, ein Verein, der sich um die Förderung des Images der Prachtstrasse kümmert, organisiert seit 1980 die Beleuchtung, die jedes Jahr zum Jahresende dort installiert wird.
Lindt hat zwar vor Jahrzehnten den Namen Champs-Élysées für seine Schokoladenlinie angemeldet, aber das Comité beanstandet die Ausstrahlung eines Fernsehwerbespots, der die Beleuchtung mit realistischem Aussehen und Ähnlichkeiten mit den Lichtinstallationen der Jahre 2014 bis 2017 zeigt, wie aus dem Urteil vom 6. Februar hervorgeht, das von der Website L'Informé veröffentlicht wurde.
Verklagt wegen Parasitismus
Der Schweizer Konzern wurde daher vor dem Gericht in Paris wegen Verletzung des Urheberrechts an der glitzernden Version der Beleuchtung der Champs-Élysées und hilfsweise wegen Parasitismus verklagt.
Das Komitee betont, dass diese Beleuchtungen mit erheblichen Investitionen verbunden sind. Sie führten zu zahlreichen Verwertungen und Partnerschaften, für die Unternehmen Lizenzgebühren zahlen. Lindt & Sprüngli hat auf Anfrage nicht sofort reagiert.