Angeregt hat dies der Tessiner Mitte-Ständerat Fabio Regazzi. Er fordert mit seinem Vorstoss, Regulierungen dieser in der Schweiz geschützten Wasservögel zu erlauben. Begründet hat er sein Anliegen mit der wachsenden Zahl von Gänsesägern und dem Appetit dieser Vögel auf Fische.
Der Schweizerische Fischerei-Verband unterstützt die Pläne und begründet dies mit dem Schutz der Artenvielfalt. Drei Viertel der Fischarten in der Schweiz stünden auf der Roten Liste, sagt Geschäftsführer David Bittner der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Es gehe um den Schutz der Artenvielfalt.
Die Vogelwarte Sempach hingegen hält Abschüsse nicht für gerechtfertigt. Nicht die Gänsesäger seien die Hauptgefährdung für die Fische, sondern vom Menschen verursachte Umweltprobleme, sagt ihr Sprecher Livio Rey.