Verkehr
Viele Einwände gegen Elektrofahrzeugabgabe ab 2030

Der Bundesrat will eine Besteuerung pro gefahrenem Kilometer und des Stroms zum Laden. Die Parteien lehnen den Vorschlag ab oder wollen Änderungen.
Kommentieren
1/2
Foto: IMAGO/Michael Gstettenbauer
KEYSTONE-SDA_Quadrat_pos.jpg
Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Der Bundesrat schlägt zur Besteuerung von Elektrofahrzeugen ab 2030 zwei Varianten vor: eine Besteuerung pro in der Schweiz gefahrenem Kilometer und eine Besteuerung des Stroms zum Laden.

Die SVP weist die Vorlage zur grundsätzlichen Überarbeitung zurück und lehnt «insbesondere die zementierte Besteuerung der Autofahrer zugunsten der allgemeinen Staatskasse» ab.

Die FDP fordert den Bundesrat auf, eine alternative Übergangslösung anzuwenden und langfristig eine praktikable und faire Reform der Besteuerung von Elektrofahrzeugen anzustreben.

Die GLP lehnt die Einführung einer Elektrofahrzeugabgabe ab; die Grünen begrüssen sie.

Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) fordert eine Besteuerung von E-Autos frühestens ab 2035, der Touring Club Schweiz (TCS) plädiert für ein etappiertes Vorgehen.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen