Ein Moment der «Trauer für die ganze Schweiz»
Bundespräsident Parmelin äussert sich zur Tragödie im Wallis

Das neue Jahr hat für die Schweiz äusserst traurig begonnen. Bundespräsident Guy Parmelin zeigt sich betroffen über die Silvester-Katastrophe in Crans-Montana.
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Bundespräsident Guy Parmelin startet sein Präsidialjahr unter traurigen Umständen.
Foto: keystone-sda.ch
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Lucien FluriCo-Ressortleiter Politik

Die Schweiz steht unter Schock. 2026 hat mit grosser Trauer begonnen. Nun äussert sich Bundespräsident Guy Parmelin (66) zur Tragödie im Wallis. «Was ein Moment der Freude sein sollte, verwandelte sich in der Nacht in Crans-Montana in eine Trauer, die die ganze Schweiz und das Ausland betrifft», schreibt der Bundespräsident auf X. «Der Bundesrat hat diese Tragödie mit tiefer Bestürzung zur Kenntnis genommen.» 

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Parmelin sprach zudem den betroffenen Familien sein Beileid aus. Die Gedanken des Bundesrates seien «bei den Opfern».

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Parmelin hat zudem seine für Donnerstagmittag geplante Neujahrsansprache verschoben. Er tue dies aus Respekt vor dem Leid und der Trauer der Familien der Opfer der schweren Explosion, teilte sein Departement mit. Die Neujahrsansprache des Bundespräsidenten hat Tradition. Sie wird jeweils von den SRG-Programmen ausgestrahlt.

Parmelin ist erst seit Mitternacht Bundespräsident. Der Wirtschaftsminister hat das Amt von Bundesrätin Karin Keller-Sutter übernommen.

Auch internationale Solidarität

Die Tragödie bewegt auch international. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat der Schweiz die Solidarität Frankreichs und die «Unterstützung» zugesprochen. 

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Der italienische Aussenminister Antonio Tajani sprach der Schweiz und seinem Amtskollegen Ignazio Cassis die Anteilnahme Italiens an der Tragödie von Crans-Montana VS in der Silvesternacht aus. Sie klärten zurzeit ab, ob es unter den Opfern auch italienische Staatsangehörige gebe.

Auch alt Bundesrat und Europarats-Generalsekretär Alain Berset (53) hat sich geäussert. Er sei tief schockiert und traurig, so Berset.

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«Tief bewegt»

Auch mehrere National- und Ständeräte haben sich erschüttert gezeigt. Diese Nacht, in der hätte gefeiert werden sollen, habe sich zu einem «schrecklichen Drama» entwickelt, schreibt der Fraktionschef der FDP im Bundeshaus, Damien Cottier (50, NE). 

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Der Präsident der Mitte, der Walliser Philipp Matthias Bregy (47), schreibt: «Nichts ist mehr, wie es war.»

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Der Walliser Nationalrat Philippe Nantermod (41) schreibt auf X, das Jahr 2026 habe auf tragischste Art begonnen. Und GLP-Präsident Jürg Grossen (56, BE) sagt: «Wir sind tief bewegt.» 

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