Senkung der Gesundheitskosten
Ständerat will Parallelimporte von Generika erleichtern

Leistungserbringer im Gesundheitswesen wie Ärzte und Apotheken sollen nach dem Willen des Ständerats künftig Generika parallel aus dem Ausland importieren können. Die kleine Kammer hat am Montag eine entsprechende Motion angenommen.
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Ständerat will Parallelimporte von Generika erleichtern.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ständerat erleichtert künftig Parallelimporte von Generika aus dem Ausland
  • Generika in der Schweiz deutlich teurer als im Ausland, sagt Poggia
  • Motion mit 26 zu 15 Stimmen angenommen, 1 Enthaltung
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Leistungserbringer im Gesundheitswesen wie Ärzte und Apotheken sollen nach dem Willen des Ständerats künftig Generika parallel aus dem Ausland importieren können. Die kleine Kammer hat am Montag eine entsprechende Motion angenommen.

Der Ständerat hiess den Vorstoss von Mauro Poggia (MCG/GE) mit 26 zu 15 Stimmen bei 1 Enthaltung gut. Die Motion geht an den Nationalrat.

Poggia begründete sein Anliegen damit, dass Generika in der Schweiz deutlich teurer seien als im Ausland. Dies führe zu höheren Gesundheitskosten und Krankenkassenprämien. Sicherheitsaspekte wollte er in seiner Motion ausdrücklich mitberücksichtigt sehen.

Der Bundesrat wandte erfolglos ein, Parallelimporte seien schon heute möglich. Gesundheitsministerin Elisabeth-Baume-Schneider warnte zudem vor negativen Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit, wenn Hersteller keinen Anreiz mehr hätten, für ihre Produkte in der Schweiz eine Zulassung zu beantragen. Es drohten Marktrückzüge.

Dass es Sparpotenzial gebe, bestritt der Bundesrat aber nicht. Er verwies auf bereits ergriffene Massnahmen.

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