Neues Luftraumüberwachungs-System
IT-Sorgenkind der Armee kommt endlich zum Fliegen

Die Schweizer Armee wird 2029 das neue Luftraumüberwachungssystem Skyview in Betrieb nehmen können. Mit dem französischen Lieferanten, der Firma Thales, sei ein Vertragsnachtrag abgeschlossen worden, teilt die Gruppe Verteidigung mit.
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Endlich mal gute Nachrichten für den neuen Verteidigungsminister Martin Pfister: Die neue Luftraumüberwachung soll wieder «auf Kurs» sein.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Einigung zur Umsetzung des Luftraumüberwachungssystems Skyview ermöglicht Projektfortführung wie geplant
  • Integration von Skyview in die neue Digitalisierungsplattform der Schweizer Armee
  • Ursprünglich 155 Millionen Franken bewilligt, weitere 159 Millionen wegen technischer Probleme
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Es handle sich um eine «ausgewogene und partnerschaftliche Einigung» zur Umsetzung des neuen Luftraumüberwachungssystems Skyview. Sie erlaube es, das Projekt «wie geplant» fortzuführen, teilt die Gruppe Verteidigung weiter mit.

Mit dem Nachvertrag könnten die Projekte Skyview und neue Digitalisierungsplattform der Schweizer Armee (NDP) technisch aufeinander abgestimmt werden. Der Bedarf an Hardware lasse sich dank der Einigung stark reduzieren. Auch enthalte der Nachvertrag die Bestimmung, dass das System im Herbst 2029 in Betrieb gehen solle.

Projekt kann wieder abheben

Die Gruppe Verteidigung schreibt weiter, für die schrittweise Integration von Skyview in die NDP sei im vergangenen Jahr eine Test- und Referenzanlage erfolgreich hochgefahren worden. Erste Softwaretests seien positiv verlaufen. Weitere seien geplant.

Im vergangenen Oktober war bekanntgeworden, dass die Armee wegen der Integrationsprobleme des Skyview-Systems in die NDP das Projekt zur Erneuerung der Luftraumüberwachung sistierte.

Die Schweizer Armee will mit Skyview das aktuelle Florako-System aus dem Jahr 2004 ersetzen. Dafür wurden ursprünglich 155 Millionen Franken bewilligt. Wegen technischer Probleme bewilligte das Parlament mit der Armeebotschaft 2023 weitere 159 Millionen Franken. Ursprünglich sollte Skyview ab 2027 eingesetzt werden können.

Armeechef Thomas Süssli sagte im Januar dieses Jahres, bis 2029 sei die militärische Luftraumüberwachung mit den bestehenden Systemen garantiert.

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