Nach Erdbeben in der Türkei und Syrien
40 Prozent der Glückskette-Spenden eingesetzt

Nach dem verheerenden Erdbeben im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien vom Februar hat die Glückskette zwei Fünftel der Spenden eingesetzt. Nach der Nothilfe unmittelbar nach der Katastrophe halfen die Gelder bei Trinkwasserversorgung und ähnlichem.
Publiziert: 09.08.2023 um 09:10 Uhr
Nach wie vor leben viele Menschen im Erdbebengebiet in der Türkei und Syrien in Notunterkünften.

Darunter fielen etwa mobile Kliniken, Nahrungsmittelhilfe, Unterkünfte, Hygieneartikel oder Decken, wie die Glückskette am Mittwoch mitteilte. Sie erhielt früheren Angaben zufolge Spenden von über 32 Millionen Franken.

In den kommenden Monaten liegen die Schwerpunkte auf die Wiederherstellung von Wasserversorgung und Abfallentsorgung, Gebäudesanierung und psychischen Gesundheitsdiensten. Zudem unterstützen die von der Glückskette unterstützten Hilfswerke die Menschen, indem sie ihnen etwa eine Arbeit besorgen.

Dabei ist insbesondere im Bürgerkriegsland Syrien der Zugang zur betroffenen Bevölkerung nicht immer gewährleistet, wie die Glückskette schrieb.

Bei dem Beben vom 6. Februar kamen über 50'000 Menschen ums Leben. Damals hatte ein Erdbeben mit einer Magnitude von 7,8 die Region erschüttert. Mehrere teils heftige Nachbeben folgten. In der Türkei starben mehr als 44'000 Menschen, in Syrien mindestens 5900.

Allein in der Türkei wurden in elf Provinzen mehr als 173'000 Gebäude zerstört. Nach Schätzungen der Weltbank belaufen sich die reinen Sachschäden in dem Land auf mindestens 34,2 Milliarden Dollar.

(SDA)

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