Landwirtschaft
Übernahme-Vorschlag von EU-Pflanzenschutz stösst auf Lob und Kritik

Vorschläge einer Nationalratskommission zur prinzipiellen Übernahme von EU-Pflanzenschutzmittelzulassungen in der Schweiz sind in der Vernehmlassung auf ein unterschiedliches Echo gestossen. Das Gesetzesprojekt stösst auf Zustimmung, aber auch auf vehemente Ablehnung.
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Mitglieder des Berner Bauernverbands präsentieren im Oktober 2023 in Bern Gemüse und Obst, das ihnen zufolge nicht gut genug geschützt werden konnte. (Archivbild)
Foto: PETER SCHNEIDER
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Grundsätzlich Ja zur Anpassung des Landwirtschaftsgesetzes im Sinn der Vorlage sagen die SVP, die Mitte-Partei, die FDP, der Wirtschaftsverband Scienceindustries und die Kantone Basel-Landschaft und Schwyz. Das geht aus deren Stellungnahmen hervor. Die Vernehmlassung ging am Montag zu Ende.

Nein sagen die SP, die Grünen, die in der Umweltallianz zusammengeschlossenen Natur- und Umweltorganisationen sowie der Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA).

Die Befürworter sagen unter anderem, Schweizer Bäuerinnen und Bauern stünden je länger, umso weniger Pflanzenschutzmittel zur Verfügung. Die Vereinfachung des Zulassungsverfahrens sei richtig. Die Gegner sagen unter anderem, die Schweiz riskiere, zum «Pestizid-Hotspot Europas» zu werden.

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