Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur
Die ersten beiden eingelagerten Eisbohrkerne stammen von Gletschern am Grand Combin in der Schweiz und am Mont Blanc in Frankreich, wie die Stiftung am Mittwoch mitteilte. Sie erreichten die Antarktis nach einer über fünfzigtägigen Reise per Schiff und Flugzeug.
Das Archiv ist eine 35 Meter lange Eishöhle, die in rund neun Metern Tiefe in den Schnee gegraben wurde. Die Lagerung erfolgt bei einer konstanten natürlichen Temperatur von rund minus 52 Grad Celsius.
Die Eisbohrkerne enthalten laut der Stiftung Informationen über die Atmosphäre der Vergangenheit und sollen künftigen Generationen von Forschenden zur Verfügung stehen.
An der Initiative sind auch das Paul Scherrer Institut (PSI) und Forschende der Universität Bern beteiligt.