Zu den Ehrengästen des Anlasses vom 13. Februar zählten Alexandre Fasel, Staatssekretär im Aussendepartement, sowie Dušan Kozarev, Generalsekretär des serbischen Aussenministeriums. Auch der serbische Botschafter sprach vor Vertreterinnen und Vertretern aus Diplomatie, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Der serbische Botschafter in Bern, Ivan Trifunović, betonte in seiner Rede die gesellschaftlichen Verbindungen zwischen beiden Ländern. Er verwies auf historische Parallelen wie Neutralität und demokratische Strukturen sowie auf die Bedeutung von Innovation für die wirtschaftliche Entwicklung. Zudem betonte er die grosse serbische Diaspora, die «erfolgreich und fest in der Schweizer Gesellschaft verankert» sei. Sie bilde eine lebendige Brücke zwischen den beiden Ländern.
Fasel wiederum bestätigte, dass Bundespräsident Guy Parmelin im April zu einem offiziellen Besuch nach Serbien reisen wird. Er verwies auf die engen bilateralen Beziehungen, die sich unter anderem in zahlreichen wöchentlichen Flugverbindungen zwischen beiden Ländern widerspiegeln.
Crans-Montana und Kosovo thematisiert
Kozarev sprach ebenfalls von gemeinsamen Interessen und menschlichen Bindungen. Er erneuerte die Anteilnahme Serbiens nach dem Todesfall eines serbischen Staatsbürgers in Crans-Montana. Zudem thematisierte er die Situation der serbischen Minderheit im Kosovo und in Metochien und rief zu internationaler Aufmerksamkeit auf.
Die diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Serbien bestehen seit 1916. Im Jubiläumsjahr sind weitere politische Kontakte vorgesehen, darunter der angekündigte Staatsbesuch im Frühjahr.