Zurückzuführen ist dies auf die Praxisänderung bei der Behandlung von Asylgesuchen afghanischer Frauen und Mädchen, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Dienstag schrieb. Von den insgesamt 3966 Gesuchen vom September stammten rund 700 von afghanischen Staatsangehörigen.
Diese Menschen lebten seit längerem mit Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz, in der Regel als vorläufig Aufgenommene. Dank der geänderten Praxis könnten sie mit einem neuen Asylgesuch den Flüchtlingsstatus beantragen.
(SDA)