Hauptsächlich Zivilisten betroffen
Tote und Verletzte durch russische Luftangriffe

Russland greift weiterhin die Ukraine an. Gleichzeitig zielen die Attacken auf die Wärmeversorgung ab. Insgesamt starben drei Menschen.
1/4
Die Ukraine muss sich weiter auf Attacken aus Russland einstellen.
Foto: Keystone

Darum gehts

  • Russische Drohnenangriffe töten Zivilisten in der Ukraine, viele Verletzte und Stromausfälle
  • Ukrainische Luftwaffe schaltet 103 von 137 russischen Drohnen aus
  • 710'000 Verbrauchsstellen in Kiew weiterhin ohne Strom seit Dienstagabend
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
KEYSTONE-SDA_Quadrat_pos.jpg
Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Durch russische Drohnenangriffe sind in der Ukraine nach Behördenangaben an mehreren Orten Zivilisten getötet oder verletzt worden.

In der Gemeinde Bilohorodka westlich von Kiew sei ein Elternpaar getötet worden, teilte die nationale Polizei auf Telegram mit. Das vierjährige Kind des Paares musste demnach verletzt behandelt werden. Daneben habe es drei weitere Verletzte gegeben.

Auch Odessa wieder attackiert

Im südlichen Gebiet Dnipropetrowsk wurde ein Mann getötet. Sieben Menschen wurden verletzt, wie Militärgouverneur Olexander Hanscha mitteilte. Auch Odessa am Schwarzen Meer wurde die zweite Nacht in Folge attackiert.

In mehreren Regionen des Landes gebe es wegen der Angriffe Notabschaltungen der Stromversorgung, teilte der staatliche Versorger Ukrenergo mit. In der Hauptstadt Kiew waren nach Angaben von Energieminister Denys Schmyhal von Dienstagabend immer noch 710'000 Verbrauchsstellen ohne Strom. Dringendste Aufgabe sei dort, wieder zu einem verlässlichen Wechsel von Versorgung und Abschaltungen zu kommen.

Über 100 russische Drohnen abgewehrt

Die ukrainische Luftwaffe ortete nach eigenen Angaben in der Nacht 137 russische Drohnen, von denen 103 ausgeschaltet worden seien.

Ihrerseits griff die Ukraine die Stadt Sewastopol auf der besetzten Halbinsel Krim und mehrere russische Regionen mit Drohnen an. Es gab aber keine Angaben zu grösseren Schäden. Das russische Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, es seien nachts 75 ukrainische Drohnen abgefangen worden.

Heiss diskutiert
    Meistgelesen