Darum gehts
- Neukom lehnte alle drei Portraits von Hans Witschi ab
- Nun hat er sich für eines entschieden
- Die Kosten dafür wird er selbst tragen
Die Wogen schlugen hoch als Martin Neukom erklärte, dass ihm die Portraits, die er selbst bei Hans Witschi in Auftrag gegeben hatte, nicht gefallen. Er fühle sich entstellt, sagt der Zürcher Regierungsrat. Zum Hintergrund: Jeder Zürcher Regierungsrat wird, wenn er Regierungspräsident ist, gemalt und in einer Galerie verewigt. Der Grüne konnte sich mit dem Ergebnis nicht anfreunden, auch nach drei Bildern nicht.
Jetzt teilt Neukom auf LinkedIn mit, dass er die Kosten – 20'000 Franken – selbst tragen werde. Ein Bild muss der Künstler im Gegenzug an den Kanton Zürich abliefern. «Die anderen beiden Bilder gehören Herrn Witschi» schreibt Neukom. Der Künstler könne damit machen, was er will.
Und was für ein Bild wird dereinst von Neukom in der Ahnengalerie hängen? Das weiter Vorgehen sei noch offen, hält der Regierungsrat fest.