Gute Aussichten
Die Grippewelle lässt in der Schweiz wieder nach

Die Zahl der Grippefälle nahm im Vergleich zur Vorwoche deutlich ab. Der Höhepunkt der Grippewelle wurde in diesem Jahr vier Wochen früher als im Vorjahr erreicht.
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Die Grippewelle hat in der Schweiz ihren Höhepunkt erreicht.
Foto: Keystone/DPA/CHRISTINA SABROWSKY

Darum gehts

  • Die BAG-Zahlen zeigen rückläufige Grippewelle in der Schweiz und Liechtenstein
  • Grippehöhepunkt 2026 vier Wochen früher als 2025 erreicht
  • 3330 Grippefälle in Spitzenwoche 2026, gegenüber 3114 Fällen 2025
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Die Grippewelle lässt nach. Die Grippeaktivität sei zwar immer noch hoch, scheine aber ihren Höhepunkt vorläufig überschritten zu haben, heisst es in der neuesten Situationsbeurteilung des Bundesamts für Gesundheit (BAG).

In der vergangenen Woche wurden in der Schweiz und Liechtenstein 18,65 laborbestätigte Grippefälle je 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten BAG-Zahlen hervorgeht. Das sind rund ein Viertel weniger als in der Vorwoche.

Der bisherige Höhepunkt der Grippewelle wurde in der ersten Woche des Jahres und damit vier Wochen früher als im letzten Jahr erreicht. Zudem fiel die Grippewelle etwas stärker aus als im Vorjahr: In der Woche mit der grössten Grippeaktivität wurden in diesem Winter 3330 Fälle verzeichnet, im Vorjahr wurde der Höhepunkt mit 3114 Fällen erreicht.

Auch das häufige Atemwegsvirus RSV hat laut dem BAG seien Höhepunkt möglicherweise bald erreicht. Die Viruslast von RSV im Abwasser stagniert demnach in den meisten Regionen. Die aktuelle wöchentliche Positivitätsrate liegt laut dem BAG im Wertebereich der letzten drei Jahre. 

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