Güterverkehr
Der Bahnanteil am Gütertransport sinkt – die Strasse profitiert

Auch 2024 sind Waren vermehrt auf der Strasse transportiert worden. Zeitgleich nahm der Güterverkehr via Schiene weiter ab. wie eine Statistik des Bundes zeigt.
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Der Schienengüterverkehr verzeichnet den tiefsten Wert seit 15 Jahren: Nur 9,6 Milliarden Tonnen pro Kilometer wurden 2024 befördert. (Archivbild)
Foto: GAETAN BALLY

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schienengüterverkehr verliert Marktanteile an den Strassengüterverkehr
  • Unwetter und Baustellen beeinträchtigen den Schienengüterverkehr im letzten Jahr
  • 9,6 Milliarden Tonnenkilometer wurden 2022 mit der Bahn transportiert
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Eine solche Verlagerung belegen Zahlen aus der aktuellen Gütertransportstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS). Während sich die Summe der geleisteten Warentransporte kaum veränderte, sank der Schienenanteil im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent. Dem gegenüber verzeichnet der Strassengüterverkehr eine Zunahme seiner Marktanteile um 1,4 Prozent.

9,6 Milliarden Tonnen pro Kilometer wurden letztes Jahr mit der Bahn befördert. Mit dieser Transportleistung verzeichnet der Schienengüterverkehr den tiefsten Wert seit 15 Jahren. Zu dieser Rücknahme im letzten Jahr mögen laut BFS Unwetter und Baustellen auf transportrelevanten Schienenabschnitten geführt haben. 

Der Güterverkehr via Schiene verliert damit rund zwei Prozent seiner Marktanteile zugunsten der Strasse. Letzterer liegt gegenwärtig bei 63 Prozent.

Die Tendenz, dass Güter vermehrt über die Strasse transportiert werden, liess sich zuvor sowohl im grenzüberschreitenden-, als auch im alpenquerenden Warenverkehr beobachten.

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