Gesundheit
Bund sieht Mangellage für Antibiotika und Impfstoffe als behoben

Die Schweiz hat die Mangellage bei Antibiotika und Impfstoffen laut Behörden überwunden. Ab 1. März werden die Regeln zur Bekämpfung aufgehoben, teilte das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) am Montag mit.
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Zwischen November 2019 und Februar 2026 war die Versorgung mit Antibiotika in der Schweiz schwieriger als im Normalfall.
Foto: CHRISTIAN BEUTLER
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Die schwere Mangellage für die Versorgung der Schweiz mit Antibiotika und Impfstoffen der Humanmedizin ist laut dem Bund behoben. Die Behörden haben am Montag die Regeln zur Bekämpfung der Mangellage per 1. März aufgehoben.

Die Versorgung der Schweiz mit den obengenannten Arzneimitteln hat sich stabilisiert, wie das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) mitteilte. Die zwischenzeitlich zur Überbrückung der Versorgung benötigten Pflichtlager hätten wieder fast vollständig aufgebaut werden können.

Zukünftige Bezüge aus Pflichtlager nicht ausgeschlossen

Die Verordnung über die Pflichtlagerfreigabe von Antiinfektiva ist laut Communiqué am 1. November 2019 in Kraft getreten. Sie habe aufgrund einer «schweren Mangellage» für spezifische Antibiotika gegolten. Die zweite Verordnung zur Pflichtlagerfreigabe von Impfstoffen der Humanmedizin habe seit dem 15. Juli 2023 gegolten.

Trotz der verbesserten Versorgungslage könne nicht ausgeschlossen werden, dass es in Zukunft wieder vereinzelt zu Engpässen und somit zu Bezügen aus den Pflichtlagern kommen könne, hiess es weiter. Die Probleme in der Arzneimittelversorgung hielten insgesamt an.

Die Ursachen seien hauptsächlich in den Produktionsketten, welche sich vermehrt global gestalten, zu finden. Das BWL nennt etwa die Abwanderung der Produktion in Niedriglohnländer, starke Abhängigkeiten von wenigen Produktionsstandorten in Asien und den Abbau von Lagerbeständen entlang der Wertschöpfungsketten.

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