Genügend Unterschriften für «Winterthurer First»-Initiative
Gegen Zuzüger aus Zürich

Die Winterthurer SVP hat doppelt so viele Unterschriften wie nötig gesammelt. Mit ihrer «Winterthurer-First»-Initiative will sie Einheimischen bei städtischen Wohnungen Vorrang geben.
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Bei der Vergabe von städtischen Wohnungen sollen Winterthurerinnen und Winterthurer bevorzugt werden. Dies fordert die Winterthurer SVP. Im Bild eine ehemalige Industriehalle auf dem Sulzer Areal, heute sind darin Wohnungen untergebracht. (Archivbild)
Foto: ALESSANDRO DELLA BELLA

Darum gehts

  • 2000 Unterschriften für «Winterthurer-First»-Initiative gesammelt
  • 1000 Unterschriften nötig für Zustandekommen der Initiative
  • Initiative richtet sich gegen Zuzüger aus Zürich
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Die Winterthurer SVP hat 2000 Unterschriften für ihre «Winterthurer-First»-Initiative gesammelt. Für das Zustandekommen der Wohn-Initiative sind 1000 Unterschriften nötig. Am Dienstag reicht die Partei die Unterschriften ein.

Die Initiative «Für eusi Stadt, für eusi Familie» verlangt, dass bei der Vermietung von städtisch finanzierten Wohnungen jene Interessentinnen und Interessenten bevorzugt werden, die bereits in Winterthur wohnen.

Die Initiative richtet sich damit insbesondere auch gegen Zuzügerinnen und Zuzüger aus Zürich, die in der Kantonshauptstadt nichts Bezahlbares mehr finden.

Kantonale Initiative läuft

Auch auf Kantonsebene lancierte die SVP eine ähnliche Initiative, die eine Bevorzugung von Einheimischen fordert, allerdings erst, wenn die Bevölkerung der Schweiz die 10-Millionen-Marke überschritten hat.

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