«Es schaudert mich»: Emotionaler Moment für Jacqueline Badran im «Club»(01:44)

«Danke meinen Vorfahren»
Jacqueline Badran im TV zu Tränen gerührt

Das Thema Armut macht betroffen. Auch SP-Nationalrätin Jacqueline Badran. Im SRF «Club» kamen ihr deswegen die Tränen.
Publiziert: 11.01.2024 um 18:17 Uhr
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Aktualisiert: 12.01.2024 um 09:33 Uhr
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Schimpfend: So kennt man Jacqueline Badran.

Dass sie emotional sein kann, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Normalerweise aber regt sich Jacqueline Badran (62) fürchterlich auf – über Miet-Abzocker und andere Ungerechtigkeiten, aber auch über Journalisten, Bundesräte und Parlamentskollegen. Rage ist die Emotion, mit der Badran die meisten verbinden dürften.

Nun blitzte einmal auf, dass die Zürcher SP-Nationalrätin auch eine zarte, sensible Seite hat. Im SRF «Club» kamen ihr vor laufender Kamera die Tränen. «Arm trotz Arbeit?» lautete der Titel der Sendung, in der es darum ging, dass immer mehr Menschen in der Schweiz armutsbetroffen oder armutsgefährdet sind. Moderatorin Barbara Lüthi teilte einen kleinen Ausschnitt der Sendung auf X.

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Nach einem eingespielten Video, der den Landesstreik 1918 und die Auszahlung der ersten AHV-Rente von 40 Franken im Jahr 1948 zeigte, übermannten Badran die Gefühle: «Ich hab auf dem Weg ins Studio auch noch mal darüber nachgedacht – bei dieser Gelegenheit bedanke ich mich bei meinen Vorfahren von SP und Gewerkschaften, die das alles erstritten haben ... das tschudered mi grad», so Badran mit Tränen in den Augen und um Fassung ringend.

Nicht die erste Träne

Sie sei fast 100 Prozent sicher, «dass uns das heute nicht mehr gelingen würde», sagt sie mit Blick auf die Sozialwerke AHV, IV, Unfallversicherung und Arbeitslosenversicherung.

Dass Badran nah am Wasser gebaut ist, wurde schon im Februar 2022 klar: Nach dem Abstimmungssieg zur Stempelsteuer – Badran war Kopf und Gesicht des Referendums – hatte sie Tränen der Erleichterung vergossen. (sf)

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