Dachterrasse für alle
Zürich saniert das ewige Globus-Provisorium

Es ist ein markantes Gebäude in Zürich: Das Globusprovisorium. Jetzt will die Stadt das Areal sanieren und umgestalten. Bis 2035 soll ein Treffpunkt mit Stadtkultur, Grünflächen und einer Dachterrasse entstehen.
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Das Globus-Provisorium gehört zu Zürichs bekannten Bauten.
Foto: Siggi Bucher

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Das Globusprovisorium Zürich wird bis 2035 umfassend saniert und umgestaltet
  • Schaffung öffentlicher Treffpunkte, begrünter Flächen und einer Dachterrasse geplant
  • Stadt Zürich investiert 7,21 Millionen Franken in Planung und Konzeptentwicklung
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Das Globusprovisorium an der Bahnhofbrücke in Zürich wird saniert und soll zu einem lebendigen öffentlichen Treffpunkt umgebaut werden. Das teilt die Stadt Zürich mit. Das bekannte Gebäude, das seit 1961 das Stadtbild prägt, soll ab 2035 in neuem Glanz erstrahlen und dabei Raum für Kultur, Begegnung und Handel bieten. Die Stadt investiert 7,21 Millionen Franken in die Planung dieses Grossprojekts.

Das Gebäude, ursprünglich für eine Nutzungsdauer von acht Jahren errichtet, gehört längst zu den bekannten Bauten der Stadt. Doch die Substanz ist in die Jahre gekommen: Tragwerk, Erdbebensicherheit, Dämmung, Haustechnik und Brandschutz erfüllen nicht mehr die heutigen Anforderungen. Die Sanierung ist nötig. Die Stadt Zürich will dies nutzen, um das Papierwerd-Areal grundlegend neu zu gestalten. Ziel sei es, das gesamte Areal zu einem attraktiven, öffentlich zugänglichen Ort zu transformieren.

Verkaufsfläche wird neu ausgeschrieben

Erste Veränderungen sind bereits sichtbar: Seit 2024 gibt es zwischen dem Globusprovisorium und dem Mühlesteg eine begrünte Aufenthaltsfläche mit Sitzgelegenheiten. Langfristig ist geplant, den Mühlesteg näher ans Gebäude zu verschieben, um eine direkte Verbindung zwischen Beatenplatz und Limmatquai für Fussgänger und Velofahrende zu schaffen.

Das Nutzungskonzept des sanierten Gebäudes setzt laut der Stadt auf Vielfalt: Ein Detailhändler wird neu im Untergeschoss statt Erdgeschoss angesiedelt sein, während die Erd- und Obergeschosse flexible Flächen für Kultur, Bildung, Veranstaltungen, Gastronomie und temporäre Formate bieten sollen. Auch die Einrichtung einer Velostation wird geprüft. Auf dem Dach soll eine öffentlich zugängliche Terrasse entstehen, die einen neuen Blick auf die Stadt biete, wie es in der Mitteilung heisst. 

Von den 7,21 Millionen Franken entfallen 3,08 Millionen Franken auf die Entwicklung neuer Nutzungskonzepte, der Rest auf die Instandsetzung. Der Projektwettbewerb soll bis Sommer 2028 abgeschlossen sein, die Fertigstellung ist für 2035 geplant. Bis dahin bleiben die aktuellen Mieter im Gebäude, bevor die Verkaufsflächen laut der Stadt neu ausgeschrieben werden.

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