Bundesamt für Bevölkerungsschutz
Pfisters Top-Beamte geht – und bekommt Jahreslohn

Der Bundesrat und die Direktorin des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz gehen getrennte Wege. Zum Abgang erhält Michaela Schärer einen Jahreslohn. Ihr Amt stand mehrfach in der Kritik.
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Michaela Schärer verlässt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz.
Foto: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Bundesrat beendet Arbeitsverhältnis mit Michaela Schärer, Direktorin des BABS
  • Schärer wurde für Führungsstil und Krisenkommunikation kritisiert
  • Austritt erfolgt Ende April 2026 mit Abgangsentschädigung eines Jahresgehalts
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Lucien FluriCo-Ressortleiter Politik

Der Bundesrat löst das Arbeitsverhältnis mit Michaela Schärer, der Direktorin des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz auf. Dies hat er am Freitag beschlossen. Die Trennung erfolge einvernehmlich, heisst es vom Bund. Der Austritt erfolgt auf Ende April 2026. 

Schärer erhalte gemäss Artikel 78 der Bundespersonalverordnung eine Abgangsentschädigung in der Höhe eines Jahresgehalts, teilt das Verteidigungsdepartementes des zuständigen Bundesrates Martin Pfister mit.

Das Amt war mehrfach in die Kritik geraten. Schärer selbst war für ihren Führungsstil kritisiert worden, die Krisenkommunikation hatte Mängel, zuletzt titelte die NZZ: «Das Katastrophenamt ist selber ein Krisenfall.» Bei einer Übung gab es ein IT-Blackout beim zentralen Kommunikationssystem.

Michaela Schärer übernahm ihre Funktion per Januar 2021 während der Covid-Pandemie. «Dank ihrer Erfahrung gelang es ihr unter erschwerten Bedingungen und auf Distanz, den Kontakt zu den Partnerbehörden und -organisationen des BABS aufzubauen», heisst es in einer Mitteilung des Bundes. Die Regelung der Nachfolge soll umgehend eingeleitet werden. Pfister wird dazu eine Findungskommission einsetzen.

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