Im ganzen Land läuteten die Kirchenglocken um 14 Uhr für fünf Minuten. Der Bundesrat und die christlichen Kirchen riefen die Bevölkerung dazu auf, diesen Moment dem Gedenken an die Verstorbenen, der Solidarität mit den Verletzten und ihren Angehörigen sowie dem Dank an alle Einsatzkräfte zu widmen.
Die Flaggen am Bundeshaus und an den Bundesgebäuden wurden auf Halbmast gesetzt, ebenso wie an vielen anderen Orten in der Schweiz.
Der Trauertag wurde auch auf kantonaler und lokaler Ebene begangen. In Bern beispielsweise legten die öffentlichen Verkehrsmittel eine Pause ein.
In den Bahnhöfen des Landes wurde die Hintergrundmusik abgeschaltet. In den Zügen wurden die Fahrgäste durch Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, sich dem Moment der Besinnung anzuschliessen. Die Zugführer liessen ihre Züge kurz vor 14 Uhr pfeifen.
Die beiden grossen Flughäfen Genf und Zürich sowie der Flugplatz Payerne VD haben auf Veranlassung der Flugsicherungsbehörde Skyguide während der Schweigeminute alle Starts eingestellt.