Arealstatistik
Unproduktive Flächen sind in der Schweiz stabil geblieben

Die Grösse der unproduktiven Flächen in der Schweiz hat sich in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert. Landesweit sind sie zwischen 1985 und 2018 um rund zwei Prozent geschrumpft, wie am Montag veröffentlichte Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen.
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Wo Gletscher schmelzen, bleiben meist Fels- und Geröllflächen zurück. (Archivbild)
Foto: JEAN-CHRISTOPHE BOTT
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Insgesamt gilt ein Viertel der Fläche der Schweiz als unproduktiv, wird also weder landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich noch siedlungstechnisch genutzt.

Fast die Hälfte der unproduktiven Flächen (45 Prozent) sind Fels und Geröll. Der Anteil der unproduktiven Vegetation liegt bei rund 28 Prozent, derjenige der Gewässer bei gut 17 Prozent.

Noch knapp 10 Prozent der unproduktiven Flächen sind von Gletschern und Firnschnee bedeckt.

An Terrain eingebüsst haben dabei insbesondere Gletscher. In 33 Jahren haben sie ein Drittel ihrer Fläche verloren. Im Zeitraum von 1975 bis 1985 bedeckten Gletscher rund 153'000 Hektaren, heute noch rund 103'000. Wo das Eis schmolz, blieben mehrheitlich vegetationslose Geröll- und Felsflächen zurück.

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