Cerha, der vielfach ausgezeichnet wurde, schrieb mehr als 200 Orchester-, Kammermusik- und Solowerke. Bekannt wurde er besonders als jener Künstler, der Alban Bergs Oper «Lulu» vollendete. Berg selbst starb vor der Fertigstellung.
Musikalisch stand Cerha der auch von Berg vertretenen sogenannten Wiener Schule nahe, suchte musikalisch aber auch andere Wege. Der Komponist war zu Beginn seiner Karriere dem Neoklassizismus, der Zwölftonkomposition und dem Serialismus zugewandt. Mit dem Orchesterzyklus «Spiegel» befreite er sich Anfang der 1960er von solchen Traditionen und schuf eine eigene Klangwelt.
(SDA)
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.