Freunde wollen Selfie: Beatrice Eglis Essen muss dafür warten(02:43)

Unhöfliche Fans, grantige Flughafen-Angestellte, unflätige Metzgerei-Kunden
Beatrice Egli über die Schattenseiten ihres Berühmtseins

Schlagersängerin Beatrice Egli sagt, wann ihr das Prominentsein im Alltag manchmal die Laune verhagelt – im Restaurant, am Flughafen und im Internet.
Publiziert: 20.07.2019 um 11:36 Uhr
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Bilder aus dem Leben von Beatrice Egli: 2007 posiert sie in der heimischen Metzgerei in Pfäffikon SZ. «Ich stehe zu meiner Herkunft, bin aber froh, wenn man mich nicht nur auf das reduziert», sagt sie.

Sie gehört zu den bekanntesten Stars der Schweiz, hat auch in Deutschland und Österreich Erfolg. Eine steigende Berühmtheit, die nicht nur Sonnenseiten hat, wie Schlagersängerin Beatrice Egli (30) gegenüber BLICK einräumt. «Das Leben hat Schattenseiten, jeder kennt das», sagt sie. «Es gibt auch bei mir immer wieder solche Momente. Etwa, wenn ich selten mit Freunden essen gehe. Dieser Moment ist mir dann umso wichtiger.»

Doch dann kämen Fans und wollten Fotos machen. «Am Anfang habe ich da jeweils noch Ja gesagt, aber dann waren alle am Tisch fertig mit essen und mein Menü war kalt. Oder wurde bereits abgeräumt.» Mittlerweile würde sie deshalb eine klare Grenze ziehen. «Während des Essens gibt es einfach keine Fotos mehr, sonst komme ich gar nicht mehr zum essen», hält Egli fest. 

Beim Security-Check angeblafft

Auch beim Reisen gebe es solche Situationen, ergänzt die Schwyzerin. So geschehen etwa frühmorgens nach einer kurzen Nacht am Flughafen. Bei der Sicherheitskontrolle habe sie ein Angesteller angeblafft: «Sie lachen aber auch nie!». Sie habe dann für sich gedacht: «Ich habe aber auch nur zwei Stunden geschlafen.» So wie ein ganz normaler Mensch, der auch mal müde sei. «Da ist es auch bei mir nicht so, dass ich jubelnd zum Flughafen komme und rufe: Was für ein schöner Tag!»

Besonders zu denken gibt Egli aber, dass ihr Bekanntsein auch auf ihre Familie einen Einfluss hat. Viele Leute würden automatisch davon ausgehen, dass auch ihre Familie in der Öffentlichkeit stehe. «Doch die wünschen das gar nicht», sagt sie dazu. «Und manchmal wird diese Privatsphäre nicht akzeptiert, wenn zum Beispiel Leute in die Metzgerei meiner Eltern gehen und einfach Interviews einfordern.»

«Es gibt Tage, wo ich dünnhäutiger bin»

Schattenseiten ihres Prominentenstatus erlebt Egli auch auf Social Media. Da würden die Leute alles äussern, anonym. Das könne sie nicht immer gleich gut wegstecken. «Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, ich ginge voll easy damit um», so die Sängerin. «Es gibt Tage, da gelingt es mir tatsächlich gut, doch ich bin auch nur ein Mensch, und es gibt Tage, wo es mir näher geht, wo ich dünnhäutiger bin.»

Erst kürzlich erzählte Beatrice Egli, dass es auch im echten Leben mal einen Moment gegeben habe, wo ein Fan zu weit gegangen sei - ein Polizist, der Amtsmissbrauch beging und zu ihr in die Garderobe wollte, um ihr nahe zu sein. «Das hat mir recht Angst eingejagt», sagte sie dazu.

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Doch all das werde wieder durch schöne Alltags-Begegnungen aufgewogen - wenn zum Beispiel jemand komme und sie in den Arm nehme, so die Frohnatur. «Dann denke ich: Hach, das hat jetzt gerade gut getan.» (wyt)

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Vom 5. bis 12. Oktober 2019 schippern Beatrice Egli, Maite Kelly, Kerstin Ott, Linda Fäh, DJ Ötzi, Francine Jordi, Florian Ast, Vincent Gross und viele mehr durchs östliche Mittelmeer. Mit dabei sind Special Rockstar Guest Krokus. Und für 7 Nächte ab 1490 Franken pro Person inkl. Vollpension ab/bis Venedig auch Sie. Buchung und Infos: starsaufsee.ch

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