«Promi-Spezial» von «Mini Chuchi, dini Chuchi»
Wer holt die 10'000 Franken?

Als Promi-Köche treten bei «SRF» an: Isabella Schmid, Martina Moser, Charles Nguela und Marc Sway. Sie liefern sich am Samstagabend ein Kochduell und kämpfen um die Siegprämie von 10'000 Franken.
Kommentieren
1/7
Moderator Lukas Studer mit den Kandidatinnen Martina Moser (l.) und Isabella Schmid.
Foto: SRF/Gian Vaitl

Darum gehts

  • Isabella Schmid, Martina Moser, Charles Nguela und Marc Sway im Kochduell
  • Die Siegerin oder der Sieger erhält 10'000 Franken, die an eine Benefizorganisation gehen
  • Nguela verletzte sich früher in der Küche, Schmid schneidet sich in den Daumen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
RMS_Portrait_AUTOR_720.JPG
Jean-Claude GalliRedaktor People

Moderator Lukas Studer (48) versammelt am Samstag auf SRF 1 im «Promi-Spezial» von «Mini Chuchi, dini Chuchi» eine heitere Runde, die es in dieser Zusammensetzung noch nie gab: Schauspielerin Isabella Schmid (55), Fussballexpertin Martina Moser (39), Komiker Charles Nguela (36) und Sänger Marc Sway (46) duellieren sich um die 10'000 Franken Siegprämie, die sie einer Benefizorganisation spenden.

Auch die Jury ist mit Kochbuchautorin Annemarie Wildeisen (79) und ihrer Tochter Florina Manz (40) prominent besetzt. Schmid und Moser treten mit ihren italienischen Vorspeisen gegeneinander an, Nguela und Sway mit ihren Hacktätschli-Hauptgängen. Die jeweiligen Gewinner kochen in der Dessertrunde mit Apfelkreationen um den Finalsieg.

Gefahren aller Art

Martina Moser versucht sich an Cavatelli mit Cinque-Pi-Sauce. «Das Geld zu holen, wäre natürlich schön. Doch ich freue mich vor allem auf einen unterhaltsamen Abend», sagt die 129-fache Ex-Natispielerin.

Isabella Schmid hätte ihre Kastaniengnocchi eigentlich gut im Griff. Doch sie kämpft mit anderen Handicaps und hinkt gut sichtbar durchs TV-Studio. «Ich wollte gestern draussen fegen und bin auf der feuchten Unterlage ausgerutscht. Nun hat es mir die Kniescheibe rausgehauen», erzählt sie.

Um überhaupt antreten zu können, habe sie Schmerzmittel eingenommen. Prompt schneidet sich Schmid beim Rüsten auch noch kräftig in den Daumen. Ein Stück Haushaltspapier stoppt die Blutung fürs Erste.

Charles Nguela kann ebenfalls ein Lied über Küchenunfälle singen. «Ich habe mich mal an einer zerbrochenen Salatschüssel geschnitten. Deshalb spüre ich die Hälfte meiner rechten Hand bis heute nicht richtig», erzählt er. Seine Hacktätschli bekommen mit selbstgemachter Teriyaki-Sauce und Reisnudeln einen asiatischen Touch.

Amüsant sind auch die Aussagen von Bekannten der Kandidaten, die ihre Kochkünste beurteilen. Zu Nguela meint sein Komikerkollege Joël von Mutzenbecher (37): «Charles kocht, wie er alles macht. Sehr laut, mit vielen Geräuschen und Emotionen.»

Wein und Striptease

Marc Sway serviert seine Tätschli mit Portweinsauce und Kartoffelstock. «Das ist Schweizer Soulfood. Und Soulfood passt natürlich gut zu mir», meint der Sänger. «Ich habe geübt und mein Gericht vorgängig schon einer kritischen Jury vorgesetzt – meiner eigenen Familie. Das gemeinsame Essen ist eine wichtige Konstante in meinem Leben.»

Sway ist der eigentliche Stimmungsmacher der Sendung. Als er mit Nguela den Frauen bei ihrer Vorspeisenzubereitung zusieht, schaut er in sein langsam leer werdendes Weinglas und meint augenzwinkernd: «Das letzte Mal, als ich 45 Minuten an einem Glas Wein hatte, war in einem Stripteaselokal.» Nguela lacht schallend.

Sway legt sich auch immer wieder spielerisch mit Moderator Lukas Studer an und erzwingt sogar eine Abstimmung darüber, ob die Kochzeit nicht etwas verlängert werden könne. 

Wer die 10'000 Franken gewinnt, sei an dieser Stelle nicht verraten. Doch der TV-Abend bietet beste Unterhaltung und macht Lust, auch wieder einmal selbst in die Küche zu stehen.

«Promi-Spezial» von «Mini Chuchi, dini Chuchi», Samstag, 31. Januar, SRF 1, ab 20.10 Uhr 

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen