Oben-Ohne-Silvio, Pyramiden-Moni und Co. berichten
Das wurde aus den TV-Auswanderern

Alle «Adieu Heimat»-Protagonisten verbindet die Liebe fürs Leben im Ausland. Doch die grossen Pläne sind nicht bei allen aufgegangen. Ein Jahr nach Drehschluss ziehen sie Fazit.
Publiziert: 04.06.2021 um 18:55 Uhr
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Aktualisiert: 05.06.2021 um 07:15 Uhr
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Jean-François (l.) und Walter hatten mit Behördengängen zu kämpfen.
Remo Bernet

Eine Woche ist es her, seit die letzte Folge der Auswander-Sendung «Adieu Heimat» über die Bildschirme flimmerte. Doch weil die Folgen noch vor der zweiten Corona-Welle gedrehten wurden, hat sich das Leben der Auswanderer zwischenzeitlich nochmals auf den Kopf gestellt. Blick erzählen sie, was nach der Produktion passiert ist.

Walter und Jean-François im Glück

Das Männer-Paar Walter (57) und Jean-François (58) schwebt nach ihrer Hochzeit auf Wolke sieben. Die beiden sagen: «Wir sind überglücklich hier in Portugal.» Dem Lungenkranken Jean-François gehe es momentan gut. Doch die beiden betonen: «Wir dürfen keine Wunder erwarten!» Gefordert hätten sie zuletzt die Behördengänge in ihrer neuen Heimat. «Das war nicht immer ganz einfach, da wir ja noch kein Portugiesisch sprechen und Portugal zu diesem Zeitpunkt im Lockdown war.» Am Ende habe jedoch alles geklappt und sie freuen sich nun darauf, dass die Bauarbeiten am Haus bald fertig seien.

Tochter sei ganz glücklich

Sie polarisierte wie niemand anderes in der «Adieu Heimat»-Staffel: Pyramiden-Moni (56). Denn ihre Tochter Habiba (13) gab ihr in der Sendung klar zu verstehen, dass sie nur wenig begeistert vom neuen Leben in Ägypten ist. Nun scheint sich das plötzlich geändert zu haben. Monika berichtet: «Habiba ist so glücklich hier und will gar nicht mehr in die Schweiz zurück! Sie hat super Freundinnen, ihre Familie und ihren Vater wieder!» Auch Monika geht es bei ihren geliebten Pyramiden blendend. Im Gespräch mit Blick schwärmt sie von ihrer Arbeit in ihrem eigenen Guesthouse und in einem Hotel. «Was wünscht man sich noch mehr!», so Monika.

Mallorca erwacht aus Corona-Tiefschlaf

Das Musikerpaar Anna Lena (33) und Rico (40) wohnt gemeinsam mit den Kindern Amelie (7) und Marlin (1) auf Mallorca (Spanien). Dort kämpften sie aufgrund der Coronakrise mit finanziellen Problemen und verkauften gar ihr Haus. Nachdem die Coronakrise die Baleareninsel weitgehend lahmgelegt hat, kehrt immer mehr Normalität ein. «Es sind wieder mehr Leute unterwegs und man merkt richtig, wie sich eine Mischung aus etwas Skepsis mit Erleichterung breit macht.» Auch musikalisch geht es für die beiden, die als Duo Anna Lux, auf der Bühne stehen, langsam wieder vorwärts. «Anfang 2022 sind schon erste Konzerttermine in Planung, worauf ich mich natürlich ganz besonders freue!», berichtet Anna Lena.

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Voller Einsatz für die Tiere

Tierschützerin Farah (51), welche ebenfalls auf Mallorca lebt, ist mittlerweile ein kleiner Star. «Wenn ich zurück in die Schweiz fliege, werde ich jedes Mal von Fluggästen, den Stewardessen oder dem Piloten erkannt», erzählt sie. Diese Bekanntheit habe ihr auch schon zu Spenden für Tierschutzorganisation verholfen. «Es ist so eine tolle Arbeit, wenn man für die Tiere da sein kann.» Jeden Tag bekommen sie und ihr Team zwischen 80 und 120 Anrufe von Leuten, die Vergehen an Hunden melden. «Es wurde fast ein 24-Stunden-Job.» Trotzdem arbeitet sie nebenbei noch Vollzeit weiter, um ihr Leben finanzieren zu können.

Frauenpaar lebt Traum in Ungarn

Für Tiere setzt sich auch das Frauenpaar Esther (50) und Fabienne (35) mit ihrem Gnadenhof in Ungarn ein. «Wir fühlen uns hier sehr zu Hause und integriert», sagt Esther. Für sie sei es ein Traum, der Realität wurde. «Uns geht es wirklich einfach gut.» Wenn sie jeweils zurück in die Schweiz kommen, sei es immer ein kleiner Kulturschock. Denn sie würden die Zeit für sich gemeinsam mit ihren Tieren in vollen Zügen geniessen. Fabienne betont: «Mein Leben hier würde ich fürs nichts mehr auf dieser Welt aufgeben.

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Oben-Ohne-Silvio längst abgereist

Für Oben-Ohne-Silvio (25) hat sich das Ibizia-Abenteuer längst wieder erledigt. Schon im Blick-Interview erklärte der Muskelmann, dass die Partyinsel für ihn nur ein Zwischenstopp sei. Denn er sagt: «Die Welt ist mein Zuhause.» Momentan weilt er gerade in Bali. Ob er da seine 4312 Tinder-Matches ausbaut?

TV-Auswanderer auf Dating-App: Die Wahrheit hinter Silvio Senns 4312 Tinder-Matches(00:43)

Familien-Glück für Kämpfer-Rico

Auch die Auswander-Träume von Kampfsportler und Ex-«Bachelorette Kandidat Rico (31) und Partnerin Albena (28) sind in Bulgarien geplatzt. Die beiden sind zurück in der Ostschweiz – und könnten nicht glücklicher sein. Denn bereits vor einem Jahr wurden die beiden Eltern eines kleinen Mädchens. Im Boxring möchte der Sportler schon bald wieder die Fäuste sprechen lassen. Kürzlich sammelte er Geld, um an einer Kampfshow in Thailand teilzunehmen.

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