VIP-Premiere der Thunerseespiele
«Mary Poppins» verzaubert das Berner Oberland

Nach «Dällebach Kari» hält mit «Mary Poppins» dieses Jahr das berühmteste Kindermädchen der Welt Einzug bei den Thunerseespielen. Bei der gestrigen VIP-Premiere freuten sich die bekannten Gäste auf einen Abend voller Magie und Heiterkeit und hofften auf trockene Füsse.
Publiziert: 11.07.2024 um 00:01 Uhr
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Aktualisiert: 11.07.2024 um 00:15 Uhr
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Einmalige Kulisse mit Eiger, Mönch und Jungfrau: Dieses Jahr ist die Bühne der Thunerseespiele passend zum Musical «Mary Poppins» als überdimensionaler umgekehrter Regenschirm gestaltet.
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Jean-Claude GalliRedaktor People

«Mary Poppins», das wohl berühmteste Kindermädchen überhaupt, verzaubert seit gestern die Thuner Seebühne. Diese ist heuer in Form eines überdimensionalen umgekehrten Regenschirms gestaltet, dem Markenzeichen der weltbekannten Film- und Musical-Figur. Erzählt wird die Geschichte der Londoner Familie Banks, deren zwei Kinder Jane und Michael allen Kindermädchen auf der Nase herumtanzen. Bis Mary Poppins mit ihren magischen Kräften Einzug hält.

Stefanie Heinzmann (35) freute sich gegenüber Blick auf einen «absoluten Traumabend». «Heute passt einfach alles zusammen. Ich bin das erste Mal hier. Und auf der Bühne läuft mein Lieblings-Musical. Da kann nichts schiefgehen.» Die Popsängerin schaffte es sogar, Mary Poppins' legendären Zungenbrecher «Supercalifragilisticexpialidocious» fehlerfrei auszusprechen.

«Etwas Heiteres ist nie verkehrt»

Auch Peter Reber (75) vom früheren Hit-Trio Peter, Sue & Marc zeigte seine grosse Vorfreude. «Die Geschichte berührt und verzaubert. Deshalb überdauert sie auch die Zeit. Und etwas Heiteres in diesen zum Teil düsteren Zeiten ist nie verkehrt.»

Sein alter Bühnenpartner Marc Dietrich (76) pflichtete ihm bei. «Diese Story ist genial, herzerwärmend, kitschig ... einfach schön. Und die Seespiele sind sowieso das höchste aller Gefühle.» Das Musical mit den Hits von Peter, Sue & Marc war 2022 in Thun zu sehen.

Musicalstar Fabienne Louves (38) kam mit ihrem Freund Luca Schneider (36) ins Berner Oberland und meinte: «Wenn ich magische Kräfte hätte, würde ich auch fliegen können. Mary Poppins ist so etwas wie mein Idol.»

«Pudis» Fussball-Dilemma

Etwas nüchterner gab sich Kult-Fussballtrainer Hanspeter «Pudi» Latour (77). «Also der Match wäre heute auch nicht schlecht gewesen», sprach er das gleichzeitig stattfindende EM-Halbfinale zwischen England und Holland an. «Ich habe sogar noch nach Deutschland angerufen. Doch die wollten das Spiel partout nicht verschieben», meinte er schelmisch. 

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Nach Thun gebracht hat «Mary Poppins» Musikmanager Freddy Burger (78). «Das ist ein Musical, das Jung und Alt gleichermassen in Bann zieht. Und vor dieser einmaligen Naturkulisse mit Eiger, Mönch und Jungfrau wirkt es natürlich doppelt eindrücklich.» Er war am Dienstag noch mit Bundesrat Albert Rösti (56) beim Taylor-Swift-Konzert im Zürcher Letzigrund. Gestern sahen sie sich nun in Thun wieder.

Und kurz vor Showbeginn verflüchtigten sich sogar die dunklen Gewitterwolken über dem See, etwas Magie also auch hier. Oder wie es in einem früheren Werbespruch für die Kyburgstadt hiess: «Nur Nichtsthun ist schöner».

«Mary Poppins» läuft an den Thunerseespielen bis zum 24. August. 

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