SRF-Wetterfrau über ihre Live-Premiere im «Donnschtig-Jass»
«Ich bin schon aufgeregt wegen der ungewohnten Kulisse»

Vor 20 Jahren begann die Aargauerin Sabine Balmer bei SRF Meteo. Nun kommt sie beim «Donnschtig-Jass» in ihrer Wohngemeinde Seengen zur Moderationspremiere vor Live-Publikum. Und sie wagt eine optimistische Wetter-Prognose.
Publiziert: 03.07.2024 um 18:34 Uhr
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Aktualisiert: 04.07.2024 um 07:18 Uhr
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Während der «Donnschtig-Jass»-Sommertour wird die «SRF Meteo»-Abendausgabe vom jeweiligen Austragungsort gesendet. Balmer macht in Seengen AG den Auftakt.
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Jean-Claude GalliRedaktor People

Der «Donnschtig-Jass» geht zum 41. Mal auf Sommertour. Die «SRF Meteo»-Abendausgabe wird dabei während sieben Wochen nicht vom Studiodach in Zürich, sondern live vom jeweiligen Austragungsort gesendet.

Eine neue Aufgabe für die Moderatorinnen Sabine Balmer (47) und Sandra Boner (49). Balmer macht in Seengen AG den Auftakt – nicht ganz zufällig. Sie wohnt mit ihrer Familie in der Gemeinde am Hallwilersee und freut sich auf das «Heimspiel». «Ich bin schon ein wenig aufgeregt wegen der ungewohnten Live-Kulisse», sagt sie gegenüber Blick. «Aber das Publikum macht es einfacher. Ich kenne viele Leute und bekomme grosse Unterstützung.»

Seit 20 Jahren beim SRF

Sie sei von Grund auf ein ruhiger Mensch. «Wenn ich nervös bin, merkt man mir das kaum an, das hilft. Und dann gibt es ja auch noch eine Probe.» Falls im technischen Bereich doch etwas schiefgehen sollte, kommt Balmer ihre Radio-Erfahrung zugute. Die studierte Geografin wechselte 2004 von Meteotest zu SRF, seit 2015 ist sie am Bildschirm zu sehen. «Ich könnte das Wetter also notfalls auch erzählen und habe keine Bedenken, dass jemand buhen oder pfeifen würde.» Nur das genaue Zeitlimit von dreieinhalb Minuten sei eine Herausforderung. «20 Jahre SRF sind eine lange Zeit. Doch es macht Spass wie am ersten Tag. Das spricht für den Job und die Menschen, mit denen ich zu tun habe.»

Eine grosse Jasserin ist Balmer nicht. «Ich wäre kaum geeignet, vorne am Tisch zu sitzen», sagt sie ehrlich. «Meine Herausforderung war, dass wir hier direkt auf der Kartengrenze sind. In Seengen jasst man mit den französischen Karten. In Sarmenstorf, wo mein Mann das Jassen gelernt hat, mit den deutschen. Ich musste die Karten wechseln, um mit ihm spielen zu können. Das machte es nicht einfacher.»

Balmer hiess früher Wasser

Am Anfang ihrer SRF-Karriere zu reden gab ihr lediger Name Wasser. «Jeder dachte, er sei der Erste, der darüber einen Witz macht», erzählt Balmer lachend. «Dies änderte sich, als ich bei der Heirat den Namen meines Mannes annahm.» Auf ihre Wetter-Vorlieben angesprochen, meint sie: «Ich liebe die Abwechslung. Nur Hitze und tropische Verhältnisse mag ich nicht.»

Punkto Wetter ist Balmer für die Sendung optimistisch. «Ich bin recht zuversichtlich, dass es trocken bleibt. Es ist noch nicht ganz fix, sieht aber gut aus.»

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«SRF-Meteo» beginnt um 19.55 Uhr, der «Donnschtig-Jass» um 20.05 Uhr (SRF 1). In der Sendung stellen sich Balmer und Boner auch einer Challenge in einem Windkanal, in der es darum geht, möglichst rasch eine Regenkluft anzuziehen. Wer gewinnt, sei hier noch nicht verraten. 

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