Darum gehts
- Tykwer und Schott planen Kinospielfilm über ungarische Familiensaga im 20. Jahrhundert
- Roman beginnt mit Geburt eines Kindes mit durchsichtiger Haut
- Filmstart noch unklar
«Tykwer und Schott wollen aus dem Stoff einen internationalen Kinospielfilm entwickeln», hiess es in der Mitteilung.
Der Roman erzählt vom Niedergang einer ungarischen Adelsfamilie im 20. Jahrhundert. Biedermann, der 2003 geboren wurde, lässt die Familiensaga mit der Geburt eines ungewöhnlichen Kindes beginnen – es hat durchsichtige Haut. Über mehrere Generationen hinweg erzählt er von der Familie, vom Untergang des Habsburgerreichs bis zum Zweiten Weltkrieg und zur Sowjetunion.
«Lázár hat mich sofort gepackt und nicht mehr losgelassen», teilte Tykwer mit. «Ein Buch, das uns durch die Gezeiten des Lebens und des Liebens treibt und dabei auf verstörend intensive Weise glücklich macht.» Die Adaption fürs Kino zu wagen, sei ein Abenteuer, dem sie nun kollektiv entgegenfieberten. Noch steht das Projekt am Anfang – wann der Film später dann ins Kino kommen könnte, ist noch nicht bekannt.
Gefeierter Jungautor
Mit seinem zweiten Roman «Lázár» sorgte Biedermann im vergangenen Herbst für Aufsehen – nicht nur wegen seiner poetischen Sprache und historischen Tiefe, sondern auch aufgrund seines jungen Alters. Der Bestseller ist in mehr als 20 Ländern erschienen.