Kate Upton ist das «Model of the Year»
Kurven statt Knochen!

Mit ihren sexy Kurven wird Kate Upton bei den Style Awards in New York zum Model des Jahres 2013 gekürt und setzt damit ein Zeichen gegen den Magerwahn.
Publiziert: 05.09.2013 um 00:00 Uhr
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Aktualisiert: 09.10.2018 um 11:24 Uhr
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Körbchengrösse D und die Masse 84-63-91 machen Upton zum Model des Jahres.
Foto: Target Press

Die Zeit scheint reif für eine Wachablösung: Am Mittwochabend wurde Kate Upton (21) bei den «10th Annual Style Awards» in New York zum «Model of the Year» gekürt. Damit hat beim Wettbewerb, der tradi­tionell die New York Fashion Week einläutet, erstmals ein richtig kurviges Model das Rennen gemacht.

Die US-Amerikanerin Upton verteilt ihre 178 cm auf gesunde 60 Kilogramm. Ihre Körbchengrösse: D. Und auch die Masse 84-63-91 passen keinesfalls in Size Zero – der in Modelkreisen oft propagierten Grösse null. Natürliche Üppigkeit statt hervorstehende Rippen lautet die neue Devise.

Zum Vergleich: Vorjahressiegerin Joan Smalls (25) ist bei einer Grösse von 179 cm knapp 51 Kilo leicht. Die Puerto Ricanerin hat Körbchengrösse B und die Masse 82-60-86.

Noch Anfang Jahr wurde Upton belächelt, als sie als erstes Bademodenmodel überhaupt für das Cover von «Sports Illustrated» in der Antarktis abgelichtet wurde. Sie sei nur dank ihres Winterspecks gebucht worden, lästerten böse Zungen damals. Doch jetzt verstummen diese Kritiker.

Kurven sind im Trend

Läutet das Model des Jahres eine neue Ära ein? «Der Trend geht in Richtung natürliche Schönheit mit Kurven», bestätigt Zineta Blank, Inhaberin der renommierten Schweizer Modelagentur Visage.

Sie selbst hat beispielsweise mit der Baslerin Noemi Manser (25) ein sehr gut gebuchtes «Curvy Model» – ein kurviges Model also – unter Vertrag. «Auch in der Werbung sieht man immer mehr Frauen mit ein paar Pfunden mehr auf den Rippen. Ich denke, bald werden auch die grossen Labels dieser Strömung folgen.»

Dass dünne Mannequins jedoch ganz von den Laufstegen verschwinden, glaubt Blank nicht. «Models bleiben Models. Aber dank der kurvigen Schönheiten kommt alles wieder etwas ins Gleichgewicht.»

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