Darum gehts
- Weihnachtsfeiertage sind Filmtage. Blick-Redaktion empfiehlt persönliche Favoriten für gemütliche Stimmung
- Vielfältige Filmauswahl: Von Muppets über Romantik bis zu Animationsfilmen
- Verschiedene Filme und Bücher vorgestellt, darunter Klassiker und Geheimtipps
Die Weihnachtsfeiertage sind da und mit ihnen das trübe Wetter. Keine Arbeit, keine Sonne und tiefe Temperaturen – das schreit förmlich nach schönen Stunden auf dem Sofa. Kein Wunder holen die TV-Sender jedes Jahr pünktlich zu den Weihnachtsfeiertagen die grossen Filmkisten raus.
Doch es muss nicht immer nur «Kevin – Allein zu Haus» oder «Drei Nüsse für Aschenbrödel» sein. Es gibt noch zahlreiche weitere Filme, die für eine romantische und gemütliche Stimmung zwischen den Festtagen sorgen. Anbei eine Auswahl der persönlichen Favoriten aus der Blick-Redaktion – inklusive eines absoluten Klassikers.
«Ist das Leben nicht schön?» (1946)
In den USA gilt der Film von 1946 als ein absoluter Weihnachtsklassiker. Bei uns läuft er in den gängigen Feiertagsprogrammen eher weniger – oder ich habe ihn bis jetzt immer verpasst. Der gutmütige Unternehmer George Bailey (James Stewart) erlebt ausgerechnet am Weihnachtsabend eine Krise und will sein Leben beenden. Schutzengel Clarence (Henry Travers) muss eingreifen und zeigt dem verzweifelten Familienvater, wie sehr er die Leben seiner Mitmenschen beeinflusst. Ein Happy End, das zum Nachdenken anregt. (Jonas Gerber, Produzent Video Unit)
«Verrückte Weihnachten» (2004)
Dieser Film hat bei uns Tradition. Weil die Tochter zum ersten Mal Weihnachten nicht mit ihnen feiern wird, will Luther (Tim Allen) das Fest einfach skippen und eine Kreuzfahrt mit seiner Frau Nora (Jamie Lee Curtis) machen – keine Deko, kein Baum, kein Stress. Und das, obwohl er und seine Frau sonst 6000 Dollar für Spenden, Weihnachtskarten und ihre alljährliche legendäre Party ausgeben. Stattdessen gibts diesmal Botox und Solarium als Vorbereitung auf die Karibik. Damit löst er im spiessigsten Vorort der Welt einen kollektiven Nervenzusammenbruch aus. Nachbarn terrorisieren ihn wegen einer fehlenden Frosty-Figur und am Ende eskaliert alles komplett, weil die geliebte Tochter überraschend doch nach Hause kommt. Die Moral: Wer Weihnachten entkommen will, landet garantiert mittendrin. (Jessica von Duehren, Ressortleiterin Desk / Teamlead News)
«Die Muppets Weihnachtsgeschichte» (1992)
Jeder kennt wohl den Klassiker «Eine Weihnachtsgeschichte» von Charles Dickens. Es gibt unzählige Verfilmungen davon, aber mit Abstand die beste ist jene der Muppets von 1992. Mit einer Mischung aus Muppets und echten Darstellern und einer beinahe oscarwürdigen Performance von Michael Caine als Ebenezer Scrooge gehört «Die Muppets-Weihnachtsgeschichte» für mich zu Weihnachten dazu wie die Weihnachtsgans, auf der Rizzo landet – if you know, you know. (Silja Anders, People-Redaktorin)
«Drei Männer im Schnee» (1955)
Ich stehe nicht unbedingt auf die alten Schwarz-Weiss-Filme, bis auf wenige Ausnahmen. Eine davon betrifft «Drei Männer im Schnee» von 1955. Die Verwechslungskomödie von Erich Kästner spielt in einem Luxushotel im verschneiten Kitzbühel. Nebst zahlreichen Lachern gibt es einen Einblick in die Lebenswelt der 50er-Jahre, viel Nostalgie und 90 Minuten wohliges Abtauchen in eine andere Zeit. (Saskia Schär, People-Redaktorin)
«Feivel, der Mauswanderer» (1986)
Zwingend gute Laune verbreitet dieser Kinderfilm von 1986 zwar nicht – zumindest vorerst. Der jüdische Mäusejunge Feivel Mousekevitz und seine Familie flüchten im 19. Jahrhundert vor den Pogromen der russischen Kosaken nach Amerika. Ihre Geschichte ist genauso rührend wie schrecklich – und erinnert mich Jahr für Jahr wieder an das Schicksal Tausender Flüchtlingsfamilien auf der ganzen Welt sowie meine Vorfahren, die ihr Glück vor weit über hundert Jahren auch in der neuen Welt suchten. Und allen Widerständen zum Trotz fanden. (Laszlo Schneider, Teamlead People)
«Tatsächlich Liebe» (2003)
Nicht nur ist das Intro zu «Love Actually» unverkennbar, alles an dem Film stimmt einfach – er balanciert Kitsch und Komödie, Liebe und Lachen und Herzschmerz und Hoffnung wie kaum ein anderer Weihnachtsfilm. Die parallel verlaufenden Storylines garantieren viel Abwechslung und überschneiden sich immer wieder, was den Film umso mehr abrundet. Und die Besetzung spricht für sich: Es glänzen unter anderem Emma Thompson, Colin Firth und Keira Knightley in ihren Rollen! Plus, gibt es einen Premierminister, der besser tanzen kann als Hugh Grant? Vertraut mir, die Antwort ist Nein! (Natalie Zumkeller, News-Redaktorin)