Royal-Expertin Schlittler: Haben Harry und Meghan alles inszeniert?(08:13)

War eine Netflix-Crew bei Verfolgungsjagd dabei?
Inszenierungsvorwürfe gegen Harry und Meghan

Prinz Harry und Herzogin Meghan waren anfangs Woche in eine Verfolgungsjagd mit Paparazzi verwickelt. Nun werden Zweifel an ihrer Version der Geschichte laut. Dem Paar wird vorgeworfen, alles nur inszeniert zu haben.
Publiziert: 19.05.2023 um 13:12 Uhr
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Aktualisiert: 19.05.2023 um 18:59 Uhr
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Prinz Harry, seine Frau Herzogin Meghan (rechts) und deren Mutter Doria Ragland nahmen an der Verleihung der Ms. Foundation Women of Vision Awards teil.
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Sarina BosshardRedaktorin People

Was ist am Dienstagabend auf dem Heimweg von Prinz Harry (38) und Herzogin Meghan (41) geschehen? Ein Sprecher des Paars erklärte am Mittwoch, dass die beiden und Meghans Mutter Doria Ragland (66) auf dem Rückweg einer Preisverleihung der Ms. Foundation for Women zwei Stunden lang von «aggressiven Paparazzi» verfolgt wurden und es dabei «mehrere Beinahe-Zusammenstösse» gegeben habe. Wie ihr Security, Chris Sanchez, CNN berichtete, hätte das tödlich enden können. Die Paparazzi hätten mehrere Bordsteine und rote Ampeln überfahren.

Gemäss «The Times» soll Harry zu Freunden gesagt haben, dass das Ereignis ihm gezeigt hätte, was seine Mutter, Prinzessin Diana (1961–1997), erlebt haben muss, als sie in Paris beim Autounfall nach einer Paparazzi-Verfolgungsjagd starb. Doch es werden auch kritische Stimmen laut.

Das sagt die Polizei

Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend, nachdem Harry (38) und Meghan (41) eine Preisverleihung der Ms. Foundation for Women besucht hatten, an der die Herzogin von Sussex ausgezeichnet wurde. Die Polizei bestätigt die Schilderungen der beiden: «Am Dienstagabend, den 16. Mai, unterstützte das New York Police Departement das private Sicherheitsteam, das den Herzog und die Herzogin von Sussex beschützte», schreiben sie gemäss «Mirror» in einem Statement. «Es gab zahlreiche Fotografen, die ihre Fahrt zu einer Herausforderung machten.» Es sei aber zu keinen Zusammenstössen, Vorladungen, Verletzungen oder Verhaftungen gekommen.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend, nachdem Harry (38) und Meghan (41) eine Preisverleihung der Ms. Foundation for Women besucht hatten, an der die Herzogin von Sussex ausgezeichnet wurde. Die Polizei bestätigt die Schilderungen der beiden: «Am Dienstagabend, den 16. Mai, unterstützte das New York Police Departement das private Sicherheitsteam, das den Herzog und die Herzogin von Sussex beschützte», schreiben sie gemäss «Mirror» in einem Statement. «Es gab zahlreiche Fotografen, die ihre Fahrt zu einer Herausforderung machten.» Es sei aber zu keinen Zusammenstössen, Vorladungen, Verletzungen oder Verhaftungen gekommen.

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Inszenierung für Netflix-Show?

«Bild» berichtet etwa, dass Harry und Meghan eine Netflix-Crew dabei gehabt haben sollen, die die Aktion aufgezeichnet hat. Die deutsche Zeitung erhebt Inszenierungsvorwürfe. Ein anonymer Fotograf sagte: «Es hätte so viele Möglichkeiten gegeben, das zu beenden.» Bis anhin ist «Bild» jedoch das einzige Medium mit Informationen bezüglich eines angeblichen Filmteams. Weder US-Medien, noch die britische Presse berichten davon.

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Doch auch sie haben Quellen, die der Version des Royal-Paars widersprechen. Die Bildagentur Backgrid USA, die die Fotos der Verfolgungsjagd veröffentlichte, betonte im Gespräch mit «TMZ»: «Wir möchten darauf hinweisen, dass es nach Angaben der anwesenden Fotografen bei diesem Vorfall keine Beinahe-Zusammenstösse gab.»

Bürgermeister von New York zweifelt an Geschichte der Royals

Einer der anwesenden Fotografen gibt dem Fahrer der Sussexes die Schuld für die turbulente Fahrt. «The Sun» sagte er, dass der Chauffeur gefährliche Manöver machte und Strassen blockierte, um den Paparazzi auszuweichen. Sie seien an der 8th Avenue zum Stehen gekommen. «Es gibt zwei Fahrspuren in jede Richtung und sie fuhren auf die gegenüberliegende Seite der Strasse in den Gegenverkehr. Aber sie blieben in der Mitte der Strasse stecken. Das verursachte ein absolutes Chaos», so der Fotograf.

Auch New Yorks Bürgermeister Eric Adams (62), ein ehemaliger Polizist, glaubt den Erzählungen von Harry und Meghan nicht: «Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es eine Hochgeschwindigkeitsjagd über zwei Stunden gab.» Zuvor sagte bereits ihr Taxifahrer Sukhcharn Singh (37) der «Bild˙: «Ich habe nichts sonderlich Gefährliches gesehen – sie blieben hinter uns!» Die Royals wechselten unterwegs ihr Fahrzeug. Deshalb ist es möglich, dass der Taxifahrer gar nichts von den brenzligen Momenten mitbekommen hat.

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