Outfit-Wirbel beim Papstbesuch
Fürstin Charlène bricht den Dresscode

Fürstin Charlène und Fürst Albert waren am Mittwoch zu Besuch bei Papst Franziskus. Die Wahl von Charlènes Outfit sorgt für Diskussionen.
Publiziert: 21.07.2022 um 18:05 Uhr
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Aktualisiert: 22.07.2022 um 06:16 Uhr
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Charlène und ihr Ehemann Albert sind für eine Privataudienz in den Vatikan gereist.

Für die Privataudienz bei Papst Franziskus (85) liess sich Fürstin Charlène (44) extra ein schwarzes Kleid mit U-Boot-Ausschnitt von Designer Terrence Bray schneidern, dazu trug sie einen Spitzenschleier und Schuhe von Luxus-Designer Louis Vuitton.

Charlène entschied sich beim Kleid bewusst für die Farbe Schwarz, die traditionell von weiblichen Gästen des Papstes getragen wird, obwohl es Königinnen und Prinzessinnen aus katholischen Adelshäusern gestattet ist, in Anwesenheit des Papstes Weiss zu tragen.

Allerdings verstiess die Monegassin mit ihren freigelegten Schultern gegen die offizielle Kleiderordnung. Denn laut Anordnung des Vatikans müssen die Schultern komplett bedeckt sein.

Rosenkranz als Schmuckstück bei Katholiken verpönt

Nicht nur Charlènes Kleiderwahl sorgte für Aufregung. Auch ihre Accessoires werden heiss diskutiert. Um ihren Hals hing eine Kette mit einem grossen silbernen Kreuz der Marke Repos, welche an einen Rosenkranz mit Kruzifix erinnert.

Der Rosenkranz ist bei Katholiken als Schmuckstück inakzeptabel, da er zum Beten und nicht als modisches Accessoire gedacht ist.

Schwarz lackierte Fingernägel

Andere wiederum kritisieren den Nagellack von Fürstin Charlène. Die zweifache Mutter wählte nämlich schwarze Farbe für ihre Nägel. Ein weiterer Fauxpas, erklärt Daena Borrowman, Marketing-Managerin beim Schmuckhändler Jewellerybox, gegenüber «Express».

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«Royalen Frauen ist es nicht gestattet, helle oder dunkle Nagellacke auf ihre Fingernägel aufzutragen. Erlaubt sind nur Nude-Töne, reines Weiss und helles Rosa.» Zumindest im englischen Königshaus halte man sich streng an diese Regeln.

Gut möglich, dass dieser Fehler auch Charlène selber aufgefallen ist. Auf dem offiziellen Bild mit Papst Franziskus versteckt sie ihre Fingernägel gekonnt. (fmü)

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