Das wurde am zweiten Prozesstag thematisiert
- Die «Skaugum-Frau» setzte ihre Aussage fort und schilderte die Party-Szene im Kellerraum von Schloss Skaugum im Dezember 2018.
Am zweiten Prozesstag trat Borg Høibyin den Zeugenstand und wurde befragt.
Zu Beginn vergiesst der Skandal-Sohn Tränen. Er sagt: «Seit ich 3 Jahre alt bin, wurde ich von der Presse verfolgt. Sehr wenige hier können sich mein Leben vorstellen. Ich war in Norwegen nur als der Sohn von Mama bekannt und hatte ein grosses Bestätigungsbedürfnis. Das hat sich in Sex, Alkohol und so weiter geäussert.»
Der Staatsanwalt wollte von Borg Høiby wissen, was er unter dem Wort Geschlechtsverkehr verstehe. Er sagte: «Das ist von der Situation abhängig. Alles, was mit Geschlechtsorganen zu tun hat. Wenn man die nicht direkt berührt, dann ist es kein Sex.»
Eine wichtige Aussage von Borg Høiby an Tag 2: «Ich habe keinen Sex mit schlafenden Frauen.»
Gegen Ende des zweiten Prozesstages wirkt der Skandal-Sohn zunehmend gereizt. «Die wiederholten Nachfragen haben ihn zunehmend verärgert. Wörtlich habe der Angeklagte laut «VG» gesagt: «Das habe ich doch schon eine Million Mal erklärt.»
Weiter geht es am Donnerstag ab 09.30 Uhr.
Das wars von Tag 2
Der zweite Prozesstag ist beendet. Um kurz vor 15.30 verlassen die Personen den Raum. Weiter gehts morgen, Donnerstag, ab 9.30 Uhr.
Borg Høiby wirkt gereizt
Der Staatsanwalt hakt wiederholt bei seinen Erinnerungen nach und will verstehen, weshalb diese teils klar, teils verschwommen seien. Marius wird aufgefordert, die Fotos und Videoaufnahmen einzuordnen, die der Polizei von der «Skaugum-Frau» vorliegen. Unter anderem soll er erklären, ob er darauf erkenne, dass sich die Frau bewegt. Dies habe er vereint, aber betont, er sei überzeugt, dass sie bei Bewusstsein gewesen sei, da er eigenen Angaben zufolge «keinen Sex mit schlafenden Frauen» habe.
Die wiederholten Nachfragen scheinen ihn zunehmend zu verärgern. Wörtlich habe der Angeklagte gesagt: «Das habe ich doch schon eine Million Mal erklärt.»
«Hatten regelmässig Sex»
Die Ermittler gehen davon aus, dass Borg Høiby die «Skaugum-Frau» im Jahr 2018 gefilmt und sie sexuell missbraucht habe, während sie schlief oder sich in einem Zustand befand, in dem sie sich nicht wehren konnte. Im Prozess erklärt der Skandal-Sohn hingegen, er und die Frau hätten «bei vollem Bewusstsein regelmässig Sex» gehabt. Auf die Frage, ob er sie gefilmt habe, antwortet er: «Daran kann ich mich nicht genau erinnern.» Zuvor hatte die «Skaugum-Frau» ausgesagt, es habe zwischen ihnen nur ein einziges Mal einvernehmlichen Sex gegeben – in der betreffenden Partynacht. Vor der mutmasslichen Vergewaltigung.
Es geht wieder um die «Skaugum-Frau»
Der Staatsanwalt fragt, ob die Frau bei Bewusstsein gewesen sei, als Marius mit ihr Sex hatte. «Ja. Ich habe keinen Sex mit Frauen, die nicht wach sind», antwortet er laut «VG». Ausserdem will der Staatsanwalt wissen, was für Kleidung die Frau in der besagten Nacht trug. Daran kann sich Borg Høiby nicht erinnern.
Fragen zu Drogen und Sex
Der Staatsanwalt befragt Borg Høiby erneut ausführlich zu seinem Konsum illegaler Drogen. Der Skandal-Sohn erklärt, er habe ein stark ausgeprägtes Bedürfnis nach Anerkennung verspürt, das in der Folge zu vermehrtem Sex-, Alkohol- und Drogenkonsum geführt habe.
Eltern seien in der Nacht zu Hause gewesen
Vor Gericht werden SMS thematisiert, die Borg Høiby in der fraglichen Nacht an Freunde verschickte. Darin habe er betont, dass sich alle ausschliesslich im Keller von Schloss Skaugum aufhalten sollten. «Es ist verdammt wichtig», heisst es in einer der Nachrichten. Marius erklärt dazu: «Meine Eltern waren zu Hause.» Im Keller sei Alkohol und Kokain konsumiert worden.
Wieder gehts um die Partynacht 2018
Der Staatsanwalt trägt nun Passagen aus früheren Aussagen von Marius vor. Dabei geht es um die Frage, wie detailliert er sich an die Ereignisse der Nacht im Dezember 2018 erinnern kann, in der er die «Skaugum-Frau» mutmasslich vergewaltigt haben soll. Unter anderem wird thematisiert, welche Personen damals anwesend waren. «Erinnern Sie sich heute an mehr als früher?», fragt der Staatsanwalt. Der Rüpel-Prinz entgegnet, er habe sich während der Vernehmungen nicht daran erinnern können, wer genau dabei gewesen sei. Der Staatsanwalt erklärt daraufhin, es gehe ihm darum, zu verstehen, wie sich seine eigene Erinnerungen im Laufe der Zeit entwickelt hätten.
Borg Høiby hat sich umgezogen
Zuvor trug er einen blauen Pullover. Diesen hat Borg Høiby abgelegt. Er hat jetzt ein beigefarbenes Hemd an. Die Ärmel sind hochgekrempelt.
Prozess geht weiter
Die anwesenden Personen haben den Gerichtssaal wieder betreten. Es geht weiter mit dem Prozess.
10 Minuten Pause
Borg Høiby bittet den Richter um eine 10-minütige Pause. Um 14.15 Uhr soll es weitergehen.