Marius Borg Høiby weiter unter Druck
Polizei findet hunderte Daten in verschlüsseltem Ordner

Seit seiner Verhaftung am 4. August kommen immer mehr unschöne Details über Marius Borg Høiby, den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, ans Licht. Mit Blick bleibst du auf dem Laufenden.
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Hat ausgedient: Marius Borg Høibys bisheriger Anwalt Øyvind Bratlien.
Foto: IMAGO/NTB

Darum gehts

  • Marius Borg Høiby wird von mehreren Frauen der physischen und psychischen Gewalt beschuldigt
  • Er ist der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit und der Stiefsohn von Kronprinz Haakon
  • Ein neues Video schockiert die norwegische Öffentlichkeit

Marius Borg Høiby (28) wurde am 4. August 2024 in Oslo festgenommen, nachdem er in der Wohnung seiner Freundin ausgerastet war. Nicht nur verwüstete er Mobiliar, er ging auch körperlich gegen die Frau vor, würgte sie sogar.

Öffentlich wurde der Fall dann zwei Tage später, am 6. August. Seither kommen immer mehr Details über das Leben und vor allem das Verhalten des Sohnes von Kronprinzessin Mette-Marit (51) ans Licht. So meldeten sich mit Juliane Snekkestad (29) und Nora Haukland (27) zwei Ex-Freundinnen, die ihm physische und psychische Gewalt vorwarfen. Für seinen Ausraster in der Osloer Wohnung entschuldigte sich Borg Høiby, erklärte, dass er unter psychischen Problemen leide und zum Tatzeitpunkt unter Drogeneinfluss stand.

Ex-Freundinnen werfen ihm physische und psychische Gewalt vor

Nach seiner kurzzeitigen Verhaftung Anfang August wurde Borg Høiby wieder auf freien Fuss gesetzt, nur um später erneut verhaftet zu werden. Dies, weil er gegen die Auflagen verstiess und trotz eines Kontaktverbotes seine Freundin, die er am 4. August attackiert hatte, anrief.

Eine dritte Verhaftung folgte am Montag, 18. November, als er wegen einer mutmasslichen, im März begangenen, Vergewaltigung festgenommen wurde. Beim Zugriff der Polizei befand er sich offenbar mit der am 4. August attackierten Frau in einem Auto. Kurz nach der erneuten Verhaftung hat die Polizei Untersuchungshaft beantragt, da sie Kenntnisse von einem zweiten Vergewaltigungsfall haben will. Zudem sei ein Video aufgetaucht, die den Vorfall zeige. Der Haftrichter hat am 20. November einer einwöchigen Untersuchungshaft zugestimmt. Borg Høiby und sein Anwalt Øyvind Bratlien streiten die Vorwürfe ab.

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