Polit-Grössen ehren D-Day: Brigitte Macron tritt in royales Fettnäpfchen(01:42)

Lange vor Brigitte Macron
Auch diese Stars leisteten sich Fauxpas bei den Royals

Brigitte Macron leistete sich einen kleinen Fehltritt, als sie bei einem Termin anlässlich des D-Days die Hand von Königin Camilla halten wollte. Sie braucht sich aber keine allzu grossen Gedanken zu machen, denn schon anderen Stars sind ähnliche Fauxpas passiert.
Publiziert: 08.06.2024 um 12:03 Uhr
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Aktualisiert: 08.06.2024 um 14:02 Uhr
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Brigitte Macron leistete sich einen kleinen Fauxpas gegenüber Königin Camilla. Sie ist aber nicht alleine.
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Silja AndersRedaktorin People

Was für ein unangenehmer Moment für alle Beteiligten, als Brigitte Macron (71) an einem Anlass zum D-Day mit König Charles III. (75) und Königin Camilla (76) die Hand der Königin halten wollte. Was eigentlich als herzliche Geste gemeint war, um den gefallen Soldaten am «British Normandy Memorial» zu gedenken, entpuppte sich als peinlicher Fauxpas. 

Denn im Umgang mit den Royals gibt es strenge Regeln. Man darf ihnen in einem Fall wie dem von Brigitte Macron nur dann die Hand reichen, wenn die Geste vom entsprechenden Royal ausgeht. Das Gleiche gilt auch fürs Händeschütteln bei der Begrüssung. 

Aber Brigitte Macron braucht sich nicht allzu sehr schämen. Denn sie ist bei Weitem nicht die Erste, der ein solcher Fehltritt passiert.

Ausländische Politiker pfeifen aufs Protokoll

Die britischen Politiker und Politikerinnen sollten bestens vertraut sein mit den Regeln im Umgang mit den Royals. Anders sieht es da allerdings mit den ausländischen Kolleginnen und Kollegen aus – zu denen auch Brigitte Macron zählt.

Schon Michelle Obama (60) trat ins Fettnäpfchen, als sie 2009 bei einem Besuch im Buckingham Palast ihre herzliche Art zu Tage trug und Queen Elizabeth II. (1926-2022) einfach in die Arme schloss. Überraschenderweise erwiderte die inzwischen verstorbene Königin die Geste, nachdem sie zunächst etwas überrumpelt wirkte. Der Palast liess später verkünden, dass es sich um eine «gegenseitige und spontane Geste von Zuneigung und Wertschätzung» gehandelt habe. Somit wurde ein potenzieller Skandal dieses Fehltritts noch einmal abgewandt.

Vor allem die Australier scheinen es nicht so eng zu sehen, wenn es ums royale Protokoll geht. Vermehrt berührten diese beispielsweise Queen Elizabeth II. bei einem Termin, der ehemalige australische Premierminister Paul Keating (80) etwa legte den Arm und die einstige Monarchin, ebenso sein Nachfolger John Howard (84) – der dies allerdings bis heute bestreitet. 

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Auch Prinz William (41) ist nicht immer vor solchen Berührungen gefeit und der australische Politiker Tony Abbott (66) legte dem heutigen Thronfolger bei einem Besuch freundschaftlich die Hand auf den Rücken.

Dem Protokollverstoss setzte allerdings George W. Bush (77) die Krone auf. 2007 empfing der damalige Präsident die Königin im Weissen Haus. Bei einer Rede rutschte ihm aus Versehen heraus, dass Queen Elizabeth II. schon seit dem 18. Jahrhundert auf dem britischen Thron sitzen würde. Anstatt sich für den Verhaspler zu entschuldigen, zwinkerte er der Monarchin frech zu.

Show-People schaffen den Sprung ins Fettnäpfchen ebenfalls

Trifft man die Royals – vor allem den König oder die Königin – schickt es sich, vielleicht etwas konservativer gekleidet zu sein. Darauf schien Marilyn Monroe (1926-1962) einst zu pfeifen, als sie Queen Elizabeth in einem tief ausgeschnittenen, eng anliegenden Kleid begegnete. Ein Kleidungsstil, der sicher ungewohnt für die Königin war – für Monroe jedoch völlig normal.

Den Vogel schoss allerdings wohl Comedian Jack Whitehall (35) ab. Als dieser einen Auftritt in der Royal Albert Hall vor der Royal Family, inklusive damals noch Prinz Harry (39) hatte, bezeichnete er den Zweitgeborenen von König Charles, damals noch Prinz Charles, als «Ginger». Dieser Ausdruck wird häufig abwertend für Menschen mit roten Haaren verwendet. Auch wenn der Witz nicht sehr gut ankam, nachtragend schien Prinz Harry immerhin nicht zu sein.

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