«Verhaftung ruiniert Ruf der Königsfamilie»
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Reaktionen aus London:«Verhaftung ruiniert Ruf der Königsfamilie»

«Das ist widerlich!»
So reagieren die Londoner auf Andrews Freilassung

Kurz vor 19:30 Uhr Ortszeit ist klar: Andrew Mountbatten-Windsor ist nach einem knappen Tag Polizeigewahrsam wieder auf freiem Fuss. Blick hat die Londonerinnen und Londoner mit den Nachrichten konfrontiert.
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Möglichst unbemerkt hätte der Ex-Prinz die Polizeiwache am Donnerstagabend verlassen sollen.
Foto: REUTERS/Phil Noble

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ex-Prinz Andrew noch gleichentags aus der Haft entlassen in London
  • Freilassung sorgt für Fassungslosigkeit und Kritik an der Monarchie
  • Andrew gegen 19:30 Uhr im Convoy nach Hause kutschiert
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Vom Rummel um die Festnahme von Ex-Prinz Andrew (66), dem Fehlverhalten im öffentlichen Amt vorgeworfen wird, ist vor den Toren des Buckingham-Palasts bei Nieselregen nicht viel zu spüren. Die letzten Touristengruppen posieren vor den massiven Eingangstoren, erhaschen Fotos vom gehissten Union Jack, der britischen Flagge, die uns sagt, dass König Charles III. (77) zu Hause ist.

Wenige Kilometer weiter sitzt sein Bruder im Gefängnis – zumindest dachte das die Weltöffentlichkeit, bis um kurz vor 19:30 Uhr Ortszeit klar wurde, dass Andrew Mountbatten-Windsor wieder auf freiem Fuss ist. 

«Niemand sollte über dem Gesetz stehen»

Als Blick Londoner und Londonerinnen im edlen Westminster-Quartier von den neuesten Entwicklungen erzählt, herrscht Fassungslosigkeit. Chloe (22) und Ingrid (23) schreien regelrecht ins Mikrofon – sie finden es «absolut unbegreiflich, einfach widerlich. Ich hoffe, das bleibt nicht lange so.» Und weiter: «Niemand sollte über dem Gesetz stehen.»

Ingrid ergänzt: «Ich hoffe, sie schauen sich die Sache ganz genau an.» Ähnlich sieht es Thomas (23), den wir direkt vor dem Buckingham-Palast treffen: «Nur weil jemand in einem grossen Haus lebt, sollte er keine Immunität geniessen dürfen.»

«Misslich zu sehen, wie die Monarchie auseinanderfällt»

Dass das Gesetz für alle gleichermassen gelten soll, ist der allgemeine Tenor, der Gespräche, die wir an diesem Abend auf den Strassen London führen. Der 18-jährige Finn, der gerade mit seiner Freundin auf dem Nachhauseweg ist, geht noch einen Schritt weiter – er glaubt an einen bleibenden Schaden für die britische Monarchie.

«Vielleicht wird jetzt sogar Prinz Harry, der eigentlich nichts mehr mit seiner Familie zu tun hat, in die ganze Sache hineingezogen.» Man werde auch ihm unangenehme Fragen stellen. «Für uns Britinnen und Briten ist es gerade sehr misslich zu sehen, wie die Monarchie auseinanderfällt.»

«Die Gerechtigkeit wird siegen»

Für den Teenager ist schon jetzt relativ klar, wie es nach Andrew Mountbatten-Windsors Freilassung weitergehen wird: «Wir wissen doch eigentlich alle, was jetzt kommt. Diese Leute haben die besten Anwälte, die beste Verteidigung ...» Thomas blickt etwas optimistischer in die Zukunft: «Die Gerechtigkeit wird siegen», ist er sich sicher. 

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