Widmete sich Spiritualität
Das wurde aus Schauspielerin Mariel Hemingway

Mariel Hemingway glaubte lange Zeit, dass auf ihrer Familie ein Fluch lastet. Doch ihre Befürchtungen waren zum Glück bislang unbegründet.
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Mariel Hemingway im Film «Personal Best» von 1982.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mariel Hemingway (64), Schauspielerin und Autorin, kämpfte mit Kindheitstrauma und Depressionen
  • Ihr Grossvater Ernest Hemingway und Schwester Margaux begingen Suizid
  • 1986 eröffnete sie ein Restaurant und hat seither Gesundheitsratgeber veröffentlicht
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Dominik Hug, GlücksPost
Glückspost

Mit ihrem berühmten Namen liess sich jede Tür öffnen. Und tatsächlich: Mariel Hemingway (64) angelte sich schon im Alter von 14 Jahren ihre erste Kinorolle. Den grossen Durchbruch schaffte sie 1981 als Freundin des «Stadtneurotikers» im Meisterwerk «Manhattan» von Woody Allen (90). Später spielte sie in der «Superman»-Serie, in der «Roseanne»-Sitcom und in der Verfilmung eines Rosamunde-Pilcher-Romans mit.

Danach widmete sie sich aber vor allem der eigenen Spiritualität. Denn Mariel hatte eine tragische Kindheit und wollte ihr Trauma aufarbeiten. «Ich wurde in eine Familie hineingeboren, in der Tragödien schon fast Tradition sind», erinnert sie sich. Sie habe lange geglaubt, dass über ihrer Familie ein Fluch liegt.

Kampf gegen Depressionen

Ihr Grossvater war der bekannte Schriftsteller Ernest Hemingway, der seinem Leben im Alter von 61 Jahren ein Ende setzte. Dasselbe Schicksal ereilte Mariels ältere Schwester Margaux (†42), die ebenfalls Schauspielerin war. «Während vieler Jahre fragte ich mich immer wieder, ob ich wohl die Nächste bin», erklärt Mariel, die lange Zeit mit Depressionen und Essstörungen zu kämpfen hatte.

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Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!

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Zwecks Ablenkung eröffnete sie 1986 in New York ein Restaurant, weil sie sich zwischen den Dreharbeiten «immer ganz schrecklich» fühlte. In jener Zeit wurde sie zweimal Mutter. Und fing auch an, Bücher zu schreiben. Seither hat sie mehrere Gesundheitsratgeber veröffentlicht, zum Beispiel darüber, wie man die innere Balance finden kann. Eine ihrer wichtigsten Erkenntnisse: «Man muss sich mit Menschen umgeben, die einem guttun und für einen sorgen.» Und: Man sollte sich im Alltag bewusst sogenannte «Friedensinseln» schaffen, um zur inneren Ruhe zu kommen.

Noch immer vor der Kamera

Trotz ihres Grosserfolg als Autorin steht die begeisterte Yoga-Praktizierende noch heute zwischendurch vor der Kamera. Erfüllung findet sie aber hauptsächlich, wenn sie sich in ihrem abgelegenen Landhaus im US-Bundesstaat Idaho aufhält, wo sie sich ihre eigene «Friedensinsel» erschaffen hat.

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