Neue HBO-Serie kommt in die Schweiz
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Serie ab 6. Februar bei uns:Das ist der Trailer zu «Heated Rivalry»

Serien-Hype
«Heated Rivalry» begeistert mit Liebe und Leidenschaft

Die Hype-Serie «Heated Rivalry» um zwei verliebte Eishockeyspieler bringt seit 6. Februar auch die Schweiz zum Schmelzen.
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Die Serie «Heated Rivalry» wurde unerwartet zum Hype.
Foto: HBO

Darum gehts

  • «Heated Rivalry» startete am 6. Februar auf HBO Max
  • Die Serie erzählt von einer geheimen Affäre zwischen Eishockeyspielern
  • Erste Staffel mit sechs Folgen, zweite Staffel bereits angekündigt
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
Marco Spiess
Tele

Es ist das Wintermärchen der Streaming-Welt: «Heated Rivalry» begann als Serie für einen kanadischen Streaming-Anbieter, wurde von HBO Max ins Programm genommen und sorgt nun weltweit für erhöhten Puls.

Erzählt wird die Geschichte des jungen kanadischen Eishockeyspielers Shane Hollander (Hudson Williams), der seine Gefühle für den russischen Top-Player Ilya Rozanov (Connor Storrie) entdeckt, der für ein rivalisierendes Team spielt. Über die Jahre hinweg haben sie eine Affäre, von der die Welt nichts erfahren darf – zu sehr fürchten die beiden einen Knick für ihre Karrieren.

Serie ist ein «Safe Space»

Das Erstaunliche: Die Serie hat natürlich ihre schwulen Fans, doch das wichtigste Publikum sind die Frauen! Schon die Romanvorlage der Kanadierin Rachel Reid (45) war ein Erfolg, und die Serie heizte das Interesse noch weiter an. In Podcasts, auf Tiktok, in Memes oder in TV-Shows in den USA, wo die Serie bereits gelaufen ist, wird «Heated Rivalry» immer wieder angesprochen und das Publikum reagiert entsprechend euphorisch.

Ein Artikel aus «Tele»

Das ist ein Beitrag aus «Tele». Das Fernsehmagazin der Schweiz taucht für dich nach den TV- und Streamingperlen.

Das ist ein Beitrag aus «Tele». Das Fernsehmagazin der Schweiz taucht für dich nach den TV- und Streamingperlen.

Unnötiger Hype? Keineswegs. Zwar ist die Geschichte der sechs Folgen schnell erzählt und manche Handlungselemente wiederholen sich – doch es ist der geschickte Mix aus Lust, Humor und Herzlichkeit, der schnell in den Bann zieht. Von Beginn weg geht es heiss zu zwischen Hollander und Rozanov, aber da auf dem Eis Rivalität herrscht, ist die Beziehung der Spitzensportler geprägt von neckischen Sprüchen.

Man realisiert erst gar nicht, wie schnell die Figuren ans Herz wachsen und am Ende ihre Bindung wirklich bewegt. Manche Zuschauerinnen berichten, die Serie sei für sie ein «safe space» und besonders heimelig, weil sie sich zurücklehnen und eine Beziehung verfolgen können, in der kein Gebalze um Frauen stattfindet.

In der Serie geht es richtig zur Sache

Nicht zuletzt ist die Serie auch ein wenig Seelenbalsam in einer Zeit, in der die Beziehungen zwischen Kanada und den USA angespannt sind. In einer Zeit, in der queere Figuren in Filmen und Serien gerne ins Visier der Anti-Woke-Empörungsindustrie kommen, hier aber einfach ihre Gefühle ausleben.

Nur als Warnung: Herzlich und angenehm mag «Heated Rivalry» sein, doch richtig zur Sache geht es allemal. Schon früh kann man (fast) jeden Zentimeter der Männer bestaunen.

Das spürte auch Hauptdarsteller Hudson Williams, der meinte, in den ersten paar Folgen sei er noch gar nicht fit genug gewesen für die unzähligen Aufnahmen seines Körpers. Also hiess es für ihn: Ab ins Gym, um nicht zuletzt seinen Hintern zu formen. Diesen Wunsch soll «Heated Rivalry» auch bei vielen Zuschauern ausgelöst haben – ins Fitness, um das Fudi auf Vordermann zu bringen.

«Heated Rivalry» startete am 6. Februar auf HBO Max. Eine zweite Staffel wurde nach dem riesigen Erfolg bereits angekündigt. 

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