«Es ist wichtig, nicht nur die Schönheit unserer Erde zu zeigen»
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Tobias Krell (37):Interview mit Hauptdarsteller der Checker Tobi-Kinofilm

Sagen Sie mal ... Tobias Krell
«Eine Gottesanbeterin am Po brachte mich zum Schreien»

Als «Checker Tobi» begeistert er Millionen Kids. Der TV-Moderator über eine Gottesanbeterin am Po, die Liebe zu den Toten Hosen und sein Vorbild Peter Lustig.
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Kinderstar mit 39: Seit 2013 erklärt Tobias «Tobi» Krell bei KIKA und ARD Kindern die Welt.
Foto: picture alliance/dpa

Darum gehts

  • Tobias Krell erzählt über Dreharbeiten-Abenteuer im mexikanischen Urwald
  • Eine Gottesanbeterin sprang ihm aus der Toilette an den Po
  • Der höchste Schweizer Berg vollständig im Land: Dom mit 4545 Metern
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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René Haenig

Schweizer Illustrierte: Tobias Krell, was war das Abenteuerlichste, was Sie bei den Dreharbeiten zum aktuellen Kinofilm erlebt haben?
Tobias Krell: Im mexikanischen Urwald sprang mir aus einer Kloschüssel eine Gottesanbeterin an den Po. Ich schrie vor Schreck und dachte, ich krieg einen Herzinfarkt. Es war echt gruselig (lacht).

Was verbinden Sie mit der Schweiz?
Während meines Master-Studiums lebte ich mit fünf Schweizern in einer Berliner WG. Sie kamen aus Basel, Zürich, Winterthur, Bern und Graubünden.

Dann machen wir einen kleinen «Checker Schweiz Test»: Kennen Sie die vier Landessprachen?
Deutsch, Französisch, Italienisch und Schweizerdeutsch …

… Sie meinen wohl Rätoromanisch?
Genau (lacht).

Ihre Geburtsstadt Mainz liegt am Rhein. Welchem See entspringt er: Tomasee, Walensee oder Lai da Curnera?
Ich nehme den zweiten.

Richtig wäre der Tomasee oder Lai da Tuma auf Rätoromanisch. Letzte Frage: Welcher ist der höchste Berg, der vollständig in der Schweiz liegt? Matterhorn, Dufourspitze, Dom.
Die Dufourspitze?

Es wäre der Dom mit 4545 Metern. Wir machen weiter mit unserem Fragebogen: Welches Ereignis hat Ihr Leben verändert?
Das war ein Anruf im Dezember 2012, bei dem ich zu einem Casting für eine Kinderwissenssendung nach München eingeladen wurde. Es war für mich der Beginn als «Checker Tobi», was mein Leben komplett verändert hat.

Artikel aus der «Schweizer Illustrierten»

Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Weitere spannende Artikel findest du auf www.schweizer-illustrierte.ch.

Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Weitere spannende Artikel findest du auf www.schweizer-illustrierte.ch.

Was wären Sie als Kind gern geworden?
Zuerst Olympiasieger, später Lehrer – und als Achtjähriger Journalist, was ich dann auch konsequent verfolgt habe.

Für wen haben Sie als Teenager geschwärmt?
Für die Punkrocker Die Toten Hosen und den 1. FC Kaiserslautern.

Als Sie 16 waren, wie sah da Ihr Zimmer aus?
Über dem Bett eine Tote-Hosen-Flagge mit Adlerskelett, ein Computer, um «Counter-Strike» zu spielen – und es war sehr aufgeräumt.

Was darf in Ihrem Haushalt nicht fehlen?
Gutes Brot und Käse.

Wofür geben Sie am meisten Geld aus?
Für ein feines Essen und Kinobesuche.

Welche Eigenschaft hätten Sie lieber nicht?
Meine Ungeduld. Sie nervt mich selbst.

Was lernen Sie gerade, was Sie noch nicht so gut können?
Geduld (lacht).

Wer oder was wären Sie gern nach Ihrer Wiedergeburt?
Würde ich daran glauben – eine Frau.

Wie möchten Sie sterben?
Am liebsten bei vollem Verstand und im Beisein lieber Menschen.

Und was sollte auf Ihrem Grabstein stehen?
War schön mit dir, wir vermissen dich! Darunter die Namen dieser lieben Menschen.

Mit wem würden Sie gern im Lift stecken bleiben?
Mit Campino von den Toten Hosen, Barack Obama und Jane Goodall.

Wie viel sind Sie wert – in Franken?
Ich trüge ungern ein Preisschild mit mir herum.

Was machen Sie als Letztes, bevor Sie ins Bett gehen?
Das Licht aus.

Auf wen waren Sie zuletzt eifersüchtig?
Ich bin keine eifersüchtige Person.

Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?
Ein gutes Taschenmesser, eine Wasseraufbereitungsanlage und einen Wilson-Volleyball, wie ihn Tom Hanks im Film «Cast Away – Verschollen» dabeihatte.

Wer sind Ihre Lieblingshelden?
Zuallererst sind das meine Eltern. Und dann Peter Lustig, der früher die Kindersendung «Löwenzahn» moderierte. Er weckte die Abenteuer- und Entdeckerlust in mir.

Was verabscheuen Sie am meisten?
Vorurteile, Intoleranz, Gehässigkeit. Kurzum: Unmenschlichkeit jeder Art.

Welches ist Ihr Lieblingsspiel?
Bei uns zu Hause gibt es seit vielen Jahren die schöne Tradition, dass mein Vater jeweils das neuste Spiel des Jahres geschenkt bekommt. Heuer war es das Spiel «Bomb Busters». Damit hatten wir an Weihnachten eine fantastische Zeit.

Wovon haben Sie zuletzt geträumt?
Von einer wilden Schlauchbootfahrt von Wien nach Zürich.

Ihr absolutes Lieblingsessen?
Pasta jeder Art.

Dazu trinken Sie am liebsten was?
Ein Glas guten Weisswein, gekühlt.

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