Mitten im Wahlkampf
US-Politikerin auf Sexwebsite entdeckt

US-Amerikanerin Susanna Gibson, eine Kandidatin für das Abgeordnetenhaus in Virginia, wurde dabei erwischt, wie sie intime Momente mit ihrem Ehemann ins Netz stellt. Aus dem Wahlkampfrennen will sie aber keineswegs zurücktreten.
Publiziert: 12.09.2023 um 13:51 Uhr
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Aktualisiert: 13.09.2023 um 09:55 Uhr
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US-Politikerin und Krankenschwester Susanna Gibson wurde während der Wahlen auf einer Sexplattform entdeckt.

Nach aussen hin präsentiert sie die perfekte «All American Family» aus der konservativen Vorstadt von Richmond (USA). Susanna Gibson (40) arbeitet als Krankenschwester, ist mit einem erfolgreichen Anwalt verheiratet und hat zwei Kinder.

Im Rennen ums Abgeordnetenhaus von Virginia hatte die 40-jährige Demokratin beste Chancen, sich gegen ihren republikanischen Gegenspieler durchzusetzen. Bislang. Denn jetzt kam heraus, dass Gibson und ihr Mann Live-Sexshows auf einer Pornowebsite veranstaltet haben.

Der «Washington Post» wurde der User-Name von Gibson für die Sexwebsite «Chaturbate» zugespielt. Auf der sind Videos zu sehen, in denen Gibson und Ehemann John gegen «Trinkgeld» diverse sexuelle Handlungen vor der Kamera durchführen. In einem Clip, den die «Daily Mail» zu sehen bekam, verkündet Susanna: «Falls jemand dafür zahlen will, lass ich mich von ihm von hinten doggystyle fi****.»

«Sie zwingt mich dazu»

Nicht weniger schockierend für die konservativen Wähler von Richmond sind Gibsons Geständnisse, dass sie von Monogamie nichts hält und mit ihrem Mann eine offene Beziehung führt: «Klar, dass ich auch mal irgendeinen heissen Fremden verführe. Ich habe auch schon mal einen Vierer mit Tauschen vorgeschlagen, doch mein Mann teilt nicht gerne.» Worauf ihr Mann einwirft: «Manchmal habe ich keine Wahl, sie zwingt mich dazu.»

Susanna erklärt dann, dass sie mehrere Male am Tag Sex braucht: «Nur weil du mit einer tollen Person verheiratet bist, die du liebst, heisst das nicht, dass Sex ein exklusives Recht ist. Ich brauche es und darf auch mit anderen Männern Sex haben.»

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Weiter dabei im Wahlkampfrennen

Gibson weigert sich, sich aus dem Wahlkampfrennen gegen den Republikaner David Owen zurückzuziehen. Stattdessen gibt sie sich kampflustig und verkündete in einem Statement: «Die Herausgabe der Videos war ein illegaler Eingriff in meine Privatsphäre. Damit will man mich und meine Familie blossstellen. Aber ich lasse mich nicht einschüchtern und zum Schweigen bringen!»

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Gibson attackiert dann Owen: «Mein politischer Gegner und seine republikanischen Verbündeten haben bewiesen, dass sie sogar ein sexuelles Verbrechen an mir und meiner Familie verüben würden, um einer Frau die Stimme zu nehmen.» (cth)

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