Eltern sollen pikante «Bridgerton»-Szenen nicht sehen
Netflix-Star lässt sich Sex-Klausel in Vertrag verankern

In «Bridgeton» geht es regelmässig wild her: Nicola Coughlan, Star der dritten Staffel der Netflix-Serie, lässt mit einer speziellen Sex-Klausel eine jugendfreie Version für ihre Eltern anfertigen. Grund: ihre katholische Erziehung.
Publiziert: 09.04.2024 um 10:18 Uhr
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Da Nicola Coughlan in einer streng katholischen Familie aufgewachsen ist, hat sie sich eine spezielle Sex-Klausel in ihren Vertrag einbauen lassen

Wer die ersten zwei Staffeln des Netflix-Hits «Bridgerton» gesehen hat, weiss, dass es in der Serie manchmal nicht gerade jugendfrei zugeht. Auch die dritte Staffel, die am 16. Mai beim Streamingdienst startet, wird wieder mit pikanten Szenen gespickt sein.

Zwei Menschen werden allerdings nicht in den Genuss dieser Szenen kommen: die Eltern von Schauspielerin Nicola Coughlan (37), deren Rolle Penelope Featherington beziehungsweise deren Beziehung mit Colin Bridgerton (Luke Newton, 31) im Mittelpunkt der neuen Staffel steht.

Besondere Sex-Klausel für «Bridgerton»-Star Nicola Couglan

Im Interview mit dem Radiosender SiriusXM Hits 1 erklärte Coughlan, dass sie in ihren Vertrag eine besondere Bedingung hat einbauen lassen. Demnach hätte sie von den Machern einen alternativen Schnitt der Staffel – eine jugendfreie Fassung – gefordert, den sie ihrer Familie zeigen könne. «Das steht buchstäblich in meinem Vertrag», so die Schauspielerin. «Die Leute denken, ich sage das als Scherz. Aber ich will es einfach nicht.» Grund sei ihre irisch-katholische Erziehung. «So sind wir einfach nicht drauf», erklärt die Schauspielerin.

Bereits die erste Reaktion ihrer Mutter beweise dies: «Als sie ‹Bridgerton› zum ersten Mal sah, wusste sie nicht, dass es so freizügig sein würde», meint Coughlan. «Und dann bekommt man direkt nach zwei Minuten der ersten Folge einen Hintern zu sehen, Jonathan Baileys schönen Hintern. Sie sagte: ‹Was ist das?›» Inzwischen fände sie es aber «fantastisch und wirklich witzig» und rede «ständig über Hintern».

«Gefühl von Selbstvertrauen»

Ihre eigene Tochter soll Coughlans Mutter aber offenbar nicht in ähnlichen Szenen sehen. Die dürfte es in der kommenden Staffel en masse geben, wie die Schauspielerin bereits in der Vergangenheit verriet. Für die Schauspielerin war es keine Überwindung, diese Szenen zu drehen: «Sie haben uns sehr viel Freiheit gegeben, wir durften sehr viel mitsprechen», so die 37-Jährige. «Und das gibt einem ein Gefühl von Selbstvertrauen. Die Szenen haben so tatsächlich Spass gemacht.» Die dritte Staffel von «Bridgerton» veröffentlicht Netflix in zwei Teilen, der erste erscheint am 16. Mai, Teil zwei folgt am 13. Juni. (Spot On)

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